+
Neu im Kader: Michael Bliemel (r.) steht dem TSV Neuried II im Derby gegen den TSV Gräfelfing zur Verfügung.

„Es gibt nichts Schöneres als ein Derby“

Neuried gegen Gräfelfing: Viel zu verlieren im Würmtal-Derby

  • schließen

Wiedergutmachung steht für den TSV Neuried II und den TSV Gräfelfing an. Zumindest ein Team wird nach dem Derby aber weiter an Boden in der Tabelle der Kreisliga 2 verlieren.

von Christian Heinrich

Neuried/Gräfelfing – „Es gibt nichts Schöneres, als ein Derby zu spielen und als Sieger vom Platz zu gehen“, sagt Bernd Gegenfurtner, der sich schon auf die Partie am Samstag beim TSV Neuried II freut (16 Uhr, Am Sportpark). In der vergangenen Saison musste der Trainer des TSV Gräfelfing beim Lokalrivalen eine Niederlage miterleben. So weit soll es dieses Mal nicht kommen. „Wir sind in der Pflicht, einen Dreier nachzulegen“, teilt er mit. Den haben die Wölfe umso nötiger, weil sie aus den beiden vergangenen Spielen nur einen einzigen Punkt holen konnten. Mit vier Zählern behaupten sie sich zwar auf dem sechsten Tabellenplatz der Kreisliga 2, aber der Kontakt zur Spitze ist schon fast abgerissen.

Doch auch die Neurieder Reserve steht unter Zugzwang, wenn der Fehlstart endgültig korrigiert werden soll. „Wir wollen an das Spiel der letzten Woche anknüpfen“, sagt Josip Hrgovic. Der Coach hofft, dass sein Team wieder so furios auftrumpft wie beim ersten Saisonsieg bei den Münchner Löwen. Zwei Wochen nach seiner Amtsübernahme verspürt Hrgovic schon einen leichten Aufwärtstrend. Beim Training zählt er inzwischen mehr Spieler als noch im August, was auch mit dem Ende der Urlaubszeit zusammenhängt. Allerdings hat er alle Hände voll zu tun, die Probleme in seinem Team zu beheben. Vor allem in der Abwehr knirscht es gewaltig. 13 Gegentore in drei Begegnungen sind trauriger Bestwert in der Liga.

Der Übungsleiter weiß jedoch, dass er die Misere so schnell nicht lösen kann. Auf der einen Seite fehlt seinen Kickern die nötige Kondition, auf der anderen die erforderliche Konzentration – vor allem bei den Gegentreffern kurz nach der Pause. „Das ist Kopfsache“, stellt der Trainer klar. Gegen die dritte Garnitur der Münchner Löwen bekamen die Neurieder das Problem dadurch in den Griff, dass sie mit fünf Toren einfach mehr Kisten erzielten als der Gegner.

Die siegreiche Mannschaft muss Hrgovic auf zwei Positionen umstellen. Die A-Jugendlichen Marko Ralic und Dominik vom Hau, die beide stark auftrumpften, fallen aus dem Kader. Mit Louis Wegmann, Michael Bliemel und Kevin Negret hat der Trainer drei Alternativen. Auch Gegenfurtner muss sein Aufgebot nach dem Remis gegen Thalkirchen verändern. Christian Karg fehlt wegen einer schweren Bänderdehnung, ebenso Maximilian Betz aus privaten Gründen. Dafür stehen nach dem Ende ihrer Ferien Ante Popic und Florian Holztrattner wieder zur Verfügung.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Ex-Planegger Vrenezi auf Leihbasis nach Würzburg
Albion Vrenezi soll nach einem durchwachsenen Jahr bei Jahn Regensburg bei den Würzburger Kickers Spielpraxis sammeln. Der Flügelstürmer spielte beim SV …
Ex-Planegger Vrenezi auf Leihbasis nach Würzburg
Korbian Halmich beim TV Stockdorf vorerst ohne Co-Trainer
Korbinian Halmich leitet vorerst alleine die Geschicke bei den A-Klasse-Fußballern des TV Stockdorf. Co-Trainer Dorian Ikonomopulos ließ bereits im Laufe der vergangenen …
Korbian Halmich beim TV Stockdorf vorerst ohne Co-Trainer
Daniele Rachella bekommt weiterhin das Vertrauen beim TSV Pentenried
Daniele Rachella geht in seine zweite Spielzeit als Cheftrainer der ersten Herrenmannschaft des TSV Pentenried. Der Übungsleiter hat seinen Vertrag verlängert.
Daniele Rachella bekommt weiterhin das Vertrauen beim TSV Pentenried
TSV Neurieds Frauen auf der Suche nach Verstärkung
Die Fußballerinnen des TSV Neuried suchen für die kommende Saison Verstärkung für ihren Kader. In der vergangenen Spielzeit konnte die Mannschaft Zeichen setzen und am …
TSV Neurieds Frauen auf der Suche nach Verstärkung

Kommentare