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Bernd Gegenfurtner hofft darauf, dass sich seine Spieler am Samstag auf der Wiesnetwas zurückhalten. „Genickt haben sie alle“, sagt der Trainer.

Vor Heimspiel gegen Gern: Osmanovic und Karg angeschlagen

„Nicht komplett wegmachen“ Gegenfurtner mahnt vor Wiesn-Start

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Nach dem Abschlusstraining am Donnerstag hat Bernd Gegenfurtner seine Spieler noch einmal ins Gebet genommen. „Sie sollen sich am Vortag nicht komplett wegmachen“, fordert der Trainer des TSV Gräfelfing vor dem Heimspiel am Sonntag gegen die FT München-Gern (15 Uhr, Hubert-Reißner-Straße).

Damit alle Kicker sich die Bitte auch zu Herzen gehen ließen, hat ihnen der Coach die aktuelle Tabellensituation noch einmal klar vor Augen gehalten. Die Wölfe halten sich gerade auf Rang neun mit mickrigen vier Punkten nach vier Spielen. „Ich glaube, dass sie es kapieren“, sagt Gegenfurtner. Er hofft, dass seine Mannschaft deshalb die Konsequenzen zieht und sich zur Eröffnung des Oktoberfests zurückhält. „Genickt haben sie alle“, so der Trainer.

Die jüngsten Eindrücke von seinem Team gestalteten sich so, dass der Übungsleiter davon ausgeht, dass dies auch ernst gemeint ist. Die Intensität im Training war hoch und die Spieler präsentierten sich entsprechend motiviert, nach drei Partien ohne Sieg wieder drei Zähler einzufahren. „Wir sind guter Dinge, dass wir einen Dreier holen“, sagt Gegenfurtner.

Seinen Optimismus nährt vor allem der Gegner. Die Freie Turnerschaft rangiert zwar auf dem dritten Tabellenplatz der Kreisliga 2, doch sie hat mit denselben Problemen zu kämpfen wie der TSV: Gern kassiert einfach zu viele Gegentore. Nach fünf Begegnungen sind es deren bereits 14, die Wölfe kommen in vier Spielen auf zehn. Wie die vielen Einschläge zustande kommen, kann sich Gegenfurtner nicht erklären, der den Rivalen gegen den SC München beobachtet hat. „Sie verteidigen eigentlich gut.“

Leichter fällt ihm dagegen die Analyse bei seiner Mannschaft. Ohne die Defensivspezialisten, die den TSV in der Sommerpause verließen, fehlt einfach die Stabilität in der Abwehr. Bis sich seine Verteidigung harmonisch aufeinander eingespielt hat, werden sicherlich noch einige Wochen ins Land ziehen. Immerhin ist Defensivspezialist Markus Kaintzyk aus dem Urlaub zurückgekehrt. Gegenfurtner erwartet deshalb, „dass wir es dem Gegner nicht so einfach machen, dass er ein Tor schießt“. Was kein Kinderspiel wird. Denn die beiden etatmäßigen Sechser, Milan Osmanovic und Christian Karg, sind beide angeschlagen. Aber noch nicht von der Wiesn.  hch

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