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Trainingsrückstand aufgeholt: Tobias Schöglmann.

Planegg geht gelassen ins Kellerduell

Nach den Spielen gegen die Topteams der Landesliga steht für den SV Planegg-Krailling nun eine vermeintlich leichtere Aufgabe auf dem Programm. Der FC Gerolfing ist zu Gast. Die Planegger haben zwar immer noch mit Personalsorgen zu kämpfen, bleiben aber gelassen.

Der Fokus liege auf der Zeit nach dem IsmaningSpiel, hieß es vor zwei Wochen beim SVP. Diese Phase beginnt jetzt, nachdem das Gastspiel beim Tabellenführer FC Ismaning mehr schlecht als recht (0:5) lief. „Jetzt spielen wir gegen Gegner, die eher auf unserer Augenhöhe sind“, sagt FußballAbteilungsleiter Helmut Freytag. Den Anfang macht am Samstag der FC Gerolfing, der wie Planegg in der Abstiegszone steht (17 Uhr, Hofmarkstraße).

Die Probleme, die den SVP nun schon wochenlang begleiten, sind nicht gelöst. Der Kader ist durch Urlaub und Verletzungen weiterhin ausgedünnt. „Unter der Woche sah es ganz übel aus“, sagt Freytag. Zwischenzeitlich standen gerade einmal 13 Spieler zur Verfügung. Mittlerweile haben sich aber noch einige Akteure fit gemeldet. „Wir werden eine schlagkräftige Truppe auf den Platz schicken“, so Freytag. Nicht dabei sein werden diesmal jedoch die Offensivkräfte Thomas Meyer und Osman Yontar.

Meyer weilt im Urlaub, Yontar flog in Ismaning vom Platz und wurde für zwei Spiele gesperrt. Dafür sind Julian Heigl und Paul Wilnauer zurückgekehrt. Markus Dieckmann und Tobias Schöglmann machten ihren Trainingsrückstand wett. Au- ßerdem konnte Florian Böhm nach längerer Krankheit erstmals wieder trainieren. Er wird zumindest auf der Bank Platz nehmen. Unter der Woche sprach sich das Team untereinander aus. Die Spieler tauschten sich darüber aus, warum es in den vergangenen Wochen nicht so gelaufen war wie erhofft. „Der Trainer hat ein sehr, sehr gutes Gefühl, was die Einstellung angeht. Die Bereitschaft ist da, über die Grenzen hinauszugehen, die Zweikämpfe anzunehmen, nicht mehr so brav zu sein“, sagt Freytag.

Auch wenn die Tabellensituation angesichts von sechs Punkten Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze schon nach acht Spieltagen angespannt ist, will Freytag nicht von einer richtungsweisenden Partie sprechen. „Wir befinden uns in einem Prozess“, so der Abteilungsleiter. „Auch wenn wir am Wochenende nichts holen, verlieren wir nicht den Kopf. Wir werden einen Teufel tun und irgendwelche unsinnigen Dinge machen.“ So früh in der Saison will man an der Hofmarkstraße nicht in Panik verfallen.

Quelle: fussball-vorort.de

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