Trug sich ebenfalls in die Torschützenliste ein: Tugay Oktay.
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Trug sich ebenfalls in die Torschützenliste ein: Tugay Oktay.

SV Planegg-Krailling siegt im Würmtal-Derby

SV Planegg-Krailling II - Der SV Planegg-Krailling 2 ließ dem TSV Neuried 2 im Würmtal-Derby keine Chance. Der SVP muss aber weiter um Platz zwei zittern.

Von Robert M. Frank

Es dauerte nicht lange, da lag der SV Planegg-Krailling 2 beim Würmtal-Derby gegen den TSV Neuried 2 bereits mit 1:0 vorne. „Genau 25 Sekunden“, merkte SVP-Trainer Michael Lelleck an. So schnell wie beim ersten Tor fegte der SVP auch in weiten Strecken des Spiels über die Neurieder hinweg. „Wir waren gerade in der ersten Hälfte chancenlos, da hätte es auch schon 0:10 stehen können“, gab Neurieds Trainer Klaus Fahrner zu.

Nachdem Ali Akbar Morad der Blitztreffer zum 1:0 gelang (1.), legte Christoph Heller knappe fünf Minuten später gleich mit dem zweiten Tor nach (6.). Die Gäste wurden von den Angriffen der Heimelf regelrecht überrollt und hatten Glück, dass sowohl Planeggs Akbar Morad als auch dessen Mitspieler Tugay Oktay weitere Großchancen fahrlässig vergaben. Von den ersatzgeschwächt angereisten Neuriedern kam so gut wie gar nichts. „Wir haben einfach nicht das umgesetzt, was wir können“, sagte Fahrner.

Seine Mannschaft konnte sich zudem beim Wettergott bedanken, der beim Stand von 0:2 die Himmels-Schleusen öffnete. Das Spiel der Gastgeber auf dem immer glitschiger werdenden Rasen des Planegger Hauptplatzes geriet kurzzeitig ins Stocken. „Da haben wir uns dann schwer getan“, befand Lelleck.

Nach dem Seitenwechsel fingen sich dann die Gäste und gestalteten die Partie ausgeglichener, ohne allerdings selbst gefährlich zu werden. Dies erledigten auf der Gegenseite die Hausherren, die durch Oktay auf 3:0 erhöhten (67.) und kurz danach mit dem zweiten Treffer von Heller erneut zuschlugen (70.). Allerdings war es dann einem Neurieder überlassen, für das letzte Tor in dem einseitigen Derby zu sorgen. Antononio Vukovic betrieb kurz vor Schluss mit dem 4:1 ein wenig Ergebniskosmetik (88.).

„Wir haben das Beste daraus gemacht“, lautete Fahrners Fazit. Für den Tabellenzweiten aus Planegg geht der Aufstiegskampf in die nächste Runde. Da die Konkurrenz ebenfalls gewann, müssen die Kicker von der Hofmarkstraße im letzten Spiel beim ESV München II erneut erfolgreich sein. „Wir haben von allen die beste Ausgangslage und haben alles selbst in der Hand“, sagte Planeggs Trainer Lelleck voller Zuversicht.

Quelle: fussball-vorort.de

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