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Der SV Planegg-Krailling möchte die ersten Heimpunkte einsammeln.

Planegg nur auf dem Papier Außenseiter

SV Planegg-Krailling - Der SVP gibt sich gegen Aufstiegskandidat FC Töging selbstbewusst und glaubt fest an die ersten Heimpunkte.

Am vierten Spieltag wartet der nächste schwere Gegner auf den SV Planegg-Krailling. Gegen Landesliga-Mitfavorit FC Töging sieht sich der SVP aber nicht in der Außenseiterrolle.

Wie der SV Planegg spielt auch Töging erst seine zweite Saison in der sechsthöchsten Spielklasse. Während es für die Würmtaler erneut nur um den Klassenerhalt geht, strebt der FC nach Höherem. Ihre Debüt-Spielzeit in der Landesliga beendeten die Töginger bereits auf einem respektablen sechsten Tabellenplatz. Nun soll es noch weiter nach oben gehen, der FC wird als Aufstiegskandidat gehandelt.

Auf dem Papier ist Töging daher leicht favorisiert, doch der SVP gibt sich vor dem Heimspiel selbstbewusst (Samstag 17?Uhr, Hofmarkstraße). „Ein Duell auf Augenhöhe“ erwartet Planeggs Abteilungssprecher Helmut Freytag. „Wir wollen die ersten Heimpunkte einfahren. Ich sehe uns nicht in der Außenseiterrolle.“

Natürlich ist auch dem SVP das eindrucksvolle 7:0 der Töginger gegen den TSV Eching am vergangenen Wochenende nicht entgangen. Doch die Planegger sind davon überzeugt, dass sie die FC-Offensive in den Griff bekommen können. „Speziell im Defensivverbund haben wir in dieser Saison gewaltige Fortschritte gemacht“, sagt Freytag. „Wenn wir einen guten Tag erwischen, muss man auch erstmal ein Tor gegen uns schießen.“

Während sich die Defensivbilanz des SVP mit drei Gegentoren aus den ersten drei Partien gut liest, muss sich der Angriff steigern. Nur zweimal trafen die Planegger bislang ins gegnerische Gehäuse, jeweils nach Standardsituationen. Nach dem 1:1 beim SB Chiemgau Traunstein vor einer Woche bemängelte Trainer Dario Casola, dass seine Mannschaft ihr spielerisches Potenzial noch nicht ausschöpfe. Zu wenige Chancen würden aus dem Spiel heraus kreiert. Abteilungssprecher Freytag macht darüber hinaus auch die Abschlussschwäche für die magere Torausbeute verantwortlich. „Wir müssen kaltschnäuziger werden. Das hat auch viel mit Konzentration zu tun“, so Freytag. Nicht nur bei den jungen Spielern sieht er Verbesserungsbedarf. „Da muss jeder an sich arbeiten. Ob das ein Martin Bauer, ein Paul Hruschka oder ein Osman Yontar ist.“

In Bestbesetzung kann der SVP am Samstag wohl nicht auflaufen. Moritz Hochholzner ist nach Rotsperre wieder spielberechtigt. Doch der Mittelfeldspieler verletzte sich am Dienstag im Training am Sprunggelenk.

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Quelle: fussball-vorort.de

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