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Erinnerungsfoto: Cheftrainer Bernd Gegenfurtner (stehend 4.v.r.) und Reserve-Coach Adis Letica (r.) bespaßten ihre Spieler mit einem Ausflug in die Berge.

Einen wirft es aus der Bahn

Teambuilding: TSV Gräfelfing wandert auf Blomberg

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Eigentlich zählen Torleute nicht unbedingt zu der lauffreudigsten Spezies. Nicht weil es fußballerisch nicht gereicht hat, sondern weil der Job im Kasten als relativ bewegungsarm gilt, haben sie sich für diese Position entschieden. Sascha Polecki ist da aus einem anderen Holz geschnitzt.

Der Gräfelfinger Keeper eilte seinen Teamgefährten bei der gemeinsamen Wandertour auf dem 1248 Meter hohen Blomberg auf und davon. „Er ist einer, der voran geht“, lobte Bernd Gegenfurtner den konditionsstarken Keeper mit der Pferdelunge. Für den Trainer war die Teambuilding-Maßnahme bei Bad Tölz aufschlussreich. Konnte er doch studieren, wie sich sein Sozialverband einmal abseits des grünen Rasen verhält. Dass sich Polecki an die Spitze setzte, quittierte der Coach mit Erleichterung. „Jede Herde braucht einen Leithammel.“ Und dass die 24 Köpfe große Gruppe relativ geschlossen den Gipfel erreichte, wertete er als Ausdruck für den intakten Gemeinschaftsgeist. 

„Es gab keinen, der drei Minute als Letzter hinterherlief.“ Allerdings gab es dann doch Einen, der vollkommen aus der Bahn geriet. Alexander Schmidt scheiterte auf schmerzliche Weise, als er versuchte, bei der gut 1300 Meter langen Abfahrt mit dem Rodel die physikalischen Gesetze zu überwinden. „Er ging das Ganze nach dem Motto an, wer bremst verliert“, kommentierte Gegenfurtner den Sturz des Bruchpiloten augenzwinkernd. Aber vielleicht ist das für Schmidt auch ein Fingerzeig, sich in der kommenden Saison mehr um das rechte Maß zu bemühen. Die Funktionäre, die sich mit sechs Personen an der Wanderung beteiligten, machten vor dem Alpenpanorama jedenfalls auf gut Wetter. 

Fahrtkosten sowie Speis und Trank wurden von der Abteilungsleitung übernommen. Was bei den Balltretern genauso gut ankam, wie die Möglichkeit, sich einmal abseits des Rasengevierts auszutauschen. „Ich kenne die Jungs auch nicht alle“, bekannte der Trainer, obwohl er schon seit einem Jahr in Gräfelfing arbeitet. Seine Schützlinge waren jedenfalls vom Abstecher in die Bergwelt vollkommen begeistert. „Sie haben gefragt, ob wir so etwas nicht wieder machen können“, berichtete der Übungsleiter. Wenn der Vorstand wieder die Zeche zahlt, dürfte dies auch kein Problem sein.

hch

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