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Desolate Leistung bei Sterr-Rückkehr: Gräfelfing zeigt schlechtestes Spiel der Saison

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Von: Michael Grözinger

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Zurück im Kader des TSV Gräfelfing: der 33-jährige Angreifer Philip Sterr (l. noch im Trikot des SV Planegg). A-Foto: Rutt
Zurück im Kader des TSV Gräfelfing: der 33-jährige Angreifer Philip Sterr (l. noch im Trikot des SV Planegg). A-Foto: Rutt © DAGMAR RUTT

„Es war ein frustrierender Nachmittag“, lautete Sven Lechners Fazit zur 0:3-Niederlage gegen den FC Ludwigsvorstadt.

Gräfelfing – Der Co-Trainer von Fußball-Kreisligist TSV Gräfelfing hatte am Samstag einmal mehr das Sagen an der Seitenlinie, weil Chefcoach Sascha Polecki erneut im Tor einspringen musste. Diesmal hielt der Routinier seinen Kasten anders als in der Vorwoche im Derby gegen den SV Planegg-Krailling allerdings nicht sauber – erlebte aber zugleich einen recht arbeitsarmen Nachmittag.

„Ich weiß nicht, ob ihre Chancenauswertung bei 100 Prozent lag, aber sie war auf jeden Fall sehr hoch“, sagte Lechner über den Aufsteiger aus München, zollte diesem dafür aber vor allem Respekt.

Seiner eigenen Elf fehlte es hingegen zu oft an Ideen im Spiel nach vorne. Andreas Gries vergab die beste Chance ganz früh in der Partie, als er nach einem schönen Spielzug aus kurzer Distanz an FC-Keeper Drion Kerceli scheiterte. „Wir haben gut begonnen, dann aber stark nachgelassen“, resümierte Gräfelfings Co-Trainer. Er bescheinigte seinem Team die schlechteste Saisonleistung. „Wir hatten in allen Mannschaftsteilen nicht unseren besten Tag, das hat jeder gesehen. Aber das Positive ist: Die Einsicht ist da, jetzt müssen wir nur die richtigen Schlüsse daraus ziehen“, so Lechner.

Einmal mehr fehlte den Wölfen die Durchschlagskraft im Angriff und das trotz des überraschenden Comebacks von Philip Sterr, der in der Vorsaison noch für Planegg aufgelaufen war, inzwischen aber zu seinem Heimatverein zurückgekehrt ist. „Es hat ihn noch mal gepackt“, sagte Lechner lachend. Ursprünglich wollte Sterr in erster Linie für die Altherren auflaufen. Aber: „Er wird regelmäßig dabei sein, und hoffentlich können unsere jungen Spieler von ihm lernen“, sagte Lechner.

Am Samstag fand der 33-jährige Goalgetter seinen Torriecher noch nicht wieder. „Wir waren druckvoller, aber nicht zwingend“, befand Lechner. Und so trug Ludwigsvorstadt dank der Treffer von Marcel Schröpfer (30.), Miran Ahmad (83.) und Topstürmer Balthasar Auspurg per Foulelfmeter (86.) den ersten Saisonsieg davon.  (mg)

TSV Gräfelfing – FC Ludwigsvorstadt 0:3 (0:1)

TSV Gräfelfing: Polecki; Edelmann (C), Droubi, Pranjic, Gries, Huber, Mitrov, Sommer, Wagner, Skoric, Kreuzer; Merkl, Sterr, Preusse, Addae

Tore: 0:1 Schröpfer (30.), 0:2 Ahmad (83.), 0:3 B.Auspurg (86./FE)

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