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Thomas Ochsenkühn sieht Solln als klaren Favoriten im kommenden Spiel.

Kleine Wölfe diesmal noch jünger

Gegen Favorit Solln fehlen Gräfelfing II drei erfahrene Verteidiger

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Dass am vergangenen Sonntag beim 4:2 über den SV Aubing II endlich der Knoten geplatzt ist, hat den Fußballern des TSV Gräfelfing II gutgetan.

„Ich glaube, dass das sehr wichtig war. Gerade, dass wir die Big Points gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf geholt haben“, sagt Thomas Ochsenkühn, für den der Sieg am vierten Spieltag die ersten Punkte als Gräfelfinger Trainer bedeutete. „Ich sehe einen Aufwärtstrend bei den Jungs, auch im Training. Zwölf bis 16 Leute waren im Training, was für eine zweite Mannschaft hervorragend ist. Die Motivation stimmt zurzeit.“ Am Samstag müssen die kleinen Wölfe beim TSV München-Solln ran (16 Uhr, Herterichstraße).

„Solln ist für mich ein Aufstiegskandidat“, sagt Ochsenkühn. Zuletzt lief es bei den Münchenern aber nicht optimal. Nach erfolgreichem Saisonauftakt spielte Solln dreimal nur Unentschieden. „Vielleicht können wir es ausnutzen, wenn es bei ihnen nicht 100-prozentig läuft. Favorit ist aber ganz klar Solln“, so Ochsenkühn, der seine Mannschaft entsprechend taktisch einstellen wird. Anders als gegen Aubing werden die kleinen Wölfe den Gegner kommen lassen.

Das Gräfelfinger Sorgenkind ist die Defensive. In jedem Spiel kassierte der TSV mindestens zwei Gegentreffer. „Wir haben gerade bei Standardsituationen noch Probleme. Prinzipiell müssen wir einfach sicherer stehen“, sagt Ochsenkühn. In Solln muss das in Abwesenheit der erfahrenen Abwehrspieler Max Papesch, Stefan Fritz und Kapitän Marcel Konarski mit einer sehr jungen Mannschaft gelingen.  

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