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TSV Gräfelfing erfolgreich im Derby: Hinten mauern, vorne lauern

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Von: Michael Grözinger

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Spiegelbild der Partie: Der SV Planegg (in Weiß) war öfter am Ball, Gräfelfing ging meist engagierter in die Duelle. In dieser Szene versucht der Gräfelfinger Deniel Mitrov (l.), Tobias Empl den Ball abzujagen.
Spiegelbild der Partie: Der SV Planegg (in Weiß) war öfter am Ball, Gräfelfing ging meist engagierter in die Duelle. In dieser Szene versucht der Gräfelfinger Deniel Mitrov (l.), Tobias Empl den Ball abzujagen. © Michael Schönwälder

Der italienische Fußball ist seit jeher dafür bekannt, und auch der FC Chelsea fuhr vor rund zehn Jahren beachtliche Erfolge mit dieser Taktik ein: hinten mauern und vorne auf die eine Chance lauern.

Planegg/Gräfelfing – Den viel zitierten Bus parkten am Sonntag auch die Kreisliga-Fußballer des TSV Gräfelfing über lange Zeit im eigenen Gehäuse, das wegen Personalproblemen einmal mehr von Chefcoach Sascha Polecki gehütet wurde.

Und die Wölfe hatten Erfolg mit ihrer Marschroute: Felix Domesle nutzte eine der ganz wenigen eigenen Chancen für das Tor des Tages. Den ersten Saisonsieg des TSV versüßte die Tatsache, dass die Gräfelfinger diesen nicht gegen irgendeinen Kontrahenten eingefahren hatten, sondern im Derby beim SV Planegg-Krailling.

Von einer Zeitenwende im Würmtal kann man zwar noch nicht sprechen. Und doch ist der Umstand bemerkenswert, dass die Wölfe, nachdem sie in den vergangenen zehn Jahren klar die zweite Geige im Nachbarschaftsvergleich gespielt hatten, die vergangenen beiden direkten Duelle für sich entscheiden konnten – mit zwei völlig unterschiedlichen Herangehensweisen. Beim 5:0 vor drei Monaten gab der TSV von der ersten Minute an Vollgas, um auf den letzten Drücker die Klasse zu halten. Diesmal brachte diszipliniertes Verteidigen den Erfolg. Gegen die Mauer um den omnipräsenten Polecki im Tor und Kapitän Simon Edelmann in der Innenverteidigung fanden die Planegger keine Lösungen. Und so feierten an der Hofmarkstraße wieder die Wölfe.  (mg)

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