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Nicht fit für das Derby: Maximilian Betz muss gegen den TSV Neuried II verletzungsbedingt pausieren.

Gräfelfing will Negativserie beenden

Kellerduell-Derby: Gräfelfing muss gegen Neuried II endlich wieder gewinnen

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Bernd Gegenfurtner steht zwar mit beiden Füßen auf dem Boden, doch nach der dritten Pleite in Serie ist dem Trainer des TSV Gräfelfing klar geworden, dass der Klassenerhalt in der Kreisliga München 2 nicht von allein zu schaffen ist.

Fünf der ausstehenden zehn Spiele möchte der Coach noch gewinnen, um die von ihm favorisierten 30 Gesamtpunkte zu erreichen. Nur wird das nicht möglich sein, wenn seine Fußballer ihre Schlagzahl nach der Winterpause (ein Sieg aus vier Partien) nicht schnellstens erhöhen. „Wir haben noch viel Arbeit vor uns“, sagt Gegenfurtner – und am Sonntag (15.30 Uhr) das Derby gegen die zweite Garnitur des TSV Neuried vor der Brust.

Der Lokalrivale hat bereits den Rhythmus erreicht, der nötig ist, um sich das Bleiberecht in der Liga zu sichern. Auswärts musste sich der TSV zwar gegen den FC Croatia und den FC Kosova geschlagen geben, aber zu Hause holte er gegen den BSC Sendling und die Dritte der Münchner Löwen insgesamt sechs Zähler. Obwohl der Tabellenzwölfte genauso wie die Wölfe (13.) auf einem Relegationsplatz steht, spricht momentan mehr für ihn. Entsprechend selbstbewusst geht Josip Hrgovic die Partie an. „Ein Sieg in Gräfelfing wäre für uns ein Big Point“, sagt der Neurieder Trainer. Allerdings muss er am Sonntag auf die Unterstützung der A-Junioren verzichten, die zeitgleich in Holzkirchen antreten.

Auch sein Kollege muss wieder einmal improvisieren. Maximilian Betz ist angeschlagen, Maximilian Demme und Markus Kaintzyk sind noch nicht richtig fit. Bei der 1:2-Niederlage in Thalkirchen schenkte Gegenfurtner Betz und Emre Yacin noch das Vertrauen. Nach nicht einmal einer halben Stunde musste er sie wieder auswechseln, weil ihr Körper die Belastung noch nicht aushielt. „Die Jungs haben einen falschen Ehrgeiz“, monierte der Coach.

Mit anderen Problemen schlägt sich dagegen Hrgovic herum. Mit 60 Gegentreffern kassierte sein Team die mit Abstand meisten in der Liga. Angst muss er vor den Wölfen aber keine haben. Die beißen nicht. Nur 21 Tore in 18 Begegnungen bedeuten eine besorgniserregende Quote. „Wenn die ein Tor schießen und wir zwei, bin ich hochzufrieden“, sagt Hrgovic, der hofft, den 2:1-Sieg aus dem Hinspiel zu wiederholen.

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