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Muss alleine wirbeln: TSV-Angreifer Philip Sterr. 

Kreisliga 2

TSV Gräfelfing: Wölfe ohne Schaltzentrale

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Gräfelfing – Dass sich seine Mannschaft so heimlich still und leise von der Tabellenspitze ins graue Mittelmaß verabschiedet hat, bereitet Bernd Gegenfurtner noch die wenigsten Sorgenfalten.

„Wir haben etwas anderes zu tun, als die Meisterschaft zu rocken“, stellt der Trainer des TSV Gräfelfing vor dem Gastspiel am Sonntag beim TSV Großhadern klar (15 Uhr, Heiglhofstraße). Nach fünf Spieltagen in der Kreisliga 2 geht es für den Coach nur noch darum, den Notstand in seinem Kader zu regeln. Bei Markus Kaintzyk ist in der jüngsten Partie gegen die FT Gern wieder die alte Verletzung am Sprunggelenk aufgebrochen. Da Christian Karg und Milan Osmanovic über dieselben Beschwerden klagen, fehlt Gegenfurtner das Stammpersonal in der Schaltzentrale. Und so gerät das Spiel der Wölfe wohl wieder ins Stocken. Zu wenige Bälle werden im Mittelfeld erobert oder von der Abwehr aus über die Sechser in den Angriff weitergeleitet. Alternativen hat Gegenfurtner keine mehr, weshalb Michael Wagner aus der Reserve in der ersten Mannschaft aushelfen muss.

Aber nicht nur in zentraler Position wird zurzeit auf Kante genäht. Andreas Karg holte sich gegen Gern die Rote Karte wegen Schiedsrichterbeleidigung ab. Zwar erging vom Sportgericht noch kein Urteilsspruch, aber mit zwei Spielen Sperre rechnet der Trainer mindestens. Immerhin steht ihm mit Philip Sterr noch ein Angreifer zur Verfügung.

Der schmale Kader muss ausreichen, um in Großhadern die schwarze Serie von vier sieglosen Spielen in Serie zu beenden. Immerhin treffen die Wölfe auf einen Gegner, der in dieser Runde noch weniger als sie zustande gebracht hat. Der vorletzte Platz ist eine große Überraschung, schließlich verfolgt Großhadern jedes Jahr den Anspruch, in die Bezirksliga aufzusteigen. „Die kriegen es scheinbar nicht auf die Reihe“, so Gegenfurtner.

Wie Gräfelfing schießt auch Großhadern zu wenige Tore und kassiert zu viele. Gegenfurtner will das gar nicht so sehr auf die Defensive zurückführen, die auch gegen Gern wieder solide Arbeit ablieferte. Aber Schnitzer leistet sie sich im Gegensatz zur vergangenen Saison dann doch. „Es fehlt uns das letzte Quäntchen“, sagt der Coach.  hch

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