Im Abstiegsduell mit von der Partie ist Yusuf Aykac (M.), der zuletzt fehlte. A-F oto: Rutt

Duell gegen den FC Moosinning

Neuried: Gute Chance auf ersten Punktgewinn in 2019

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Nach zwei knappen Niederlagen hofft der TSV Neuried auf den ersten Punktgewinn des Jahres. Gegner FC Moosinning steht nur zwei Plätze vor den Grün-Weißen und braucht dringend Punkte im Kampf um den direkten Klassenerhalt. 

VON TOBIAS EMPL 

Neuried – Christopher Utz ist ein Freund der Video-Analyse. In der Regel einmal pro Woche versammelt er die Mannschaft des TSV Neuried vor der Leinwand. Auch vor dem Heimspiel gegen den FC Moosinning zeigte der Trainer des Landesligisten seinem Team einige Szenen von der knappen 0:1-Niederlage in Hallbergmoos (Samstag, 14 Uhr, Am Sportpark). „Die Jungs haben gesehen, dass sie sich in vielen Bereichen verbessert haben“, berichtet Utz. „Sie wissen, dass sie ein gutes Spiel gemacht haben.“

Umso bitterer für Spieler wie Trainer war das Ergebnis. Trotz guter Möglichkeiten in der Schlussphase blieb den Neuriedern der Ausgleichstreffer versagt. „Im ersten Moment überwiegt die Enttäuschung. Denn anders als in vielen Hinrundenspielen hatten wir wirklich die Chance, einen Punkt zu holen – oder sogar zu gewinnen“, so der Trainer des Tabellenletzten.

Glaubt man der Tabelle, haben die Grün-Weißen gegen den FC Moosinning sogar noch bessere Aussichten auf Erfolg. Der Aufsteiger aus dem Münchner Norden steht mit 19 Punkten aus 23 Spielen auf Tabellenplatz 16 und müsste damit nach Saisonende in der Relegation antreten. Zuletzt gelang den Schwarz-Gelben, die seit Jahresbeginn vom ehemaligen TSV-1860-Nachwuchstrainer Helmut Lucksch trainiert werden, jedoch der erste Pflichtspielsieg seit September. Utz rechnet gegen den FCM auf dem heimischen Kunstrasen mit einem „harten Kampf“.

Dabei helfen könnte erneut Routinier Florian Kröss, der nach seiner Einwechslung in der Vorwoche mit einigen starken Offensivaktionen sowie mit verbalen Scharmützeln für ordentlich Wirbel sorgte. „Neben dem Spielfeld ist er ein unfassbar lieber Kerl. Aber der Fußballplatz ist für ihn ein Schlachtfeld“, sagt Utz über den 29-Jährigen, der gegen den VfB auf dem rechten Flügel agierte. Sein Trainer wünscht sich, dass Kröss die Emotionen in die richtigen Bahnen lenkt, und lobt: „Er übernimmt Verantwortung.“ Zum ersten Mal seit seiner langwierigen Knieverletzung ist Kröss sogar wieder eine Option für die Startelf, wahrscheinlicher ist jedoch ein erneuter Einsatz als Joker. In den Kader zurückkehren wird derweil Flügelspieler Yusuf Aykac, der zuletzt aus privaten Gründen fehlte. „Bis auf die Langzeitverletzten können wir aus dem Vollen schöpfen“, sagt Utz. Im Vergleich zum 0:1 in Hallbergmoos kündigt der TSV-Trainer darüber hinaus einige Änderungen in der Startelf an.

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