Der TSV Neuried II (grün) gewann das letzte Testspiel souverän mit 4:1.
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Der TSV Neuried II (grün) gewann das letzte Testspiel souverän mit 4:1.

„ Wir sind viele Wege gegangen und waren variabel“

Coach Maximilian Zgud feiert mit TSV Neuried II Sieg gegen Ex-Verein

  • Michael Grözinger
    vonMichael Grözinger
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Trainer Zgud ist mit der Leitsung seiner Männer nach dem jüngsten Testspiel zufrieden. Die Tatsache, dass er seinen Ex-Verein besiegte, versüßte die Tatsach ein wenig.

Neuried – Die Heimkehr zu Ex-Verein SC Unterpfaffenhofen-Germering ist für Maximilian Zgud äußerst positiv verlaufen. Der Coach feierte mit seinem TSV Neuried II am Sonntag einen deutlichen 4:1-Sieg bei der SCUG-Reserve. „Auch in dieser Höhe verdient“, befand Zgud nach Abpfiff, hatte aber dennoch ein paar lobende Worte für seinen ehemaligen Klub parat: „Das ist ein sehr guter A-Klassist.“

TSV Neuried II: Zuerst der Rückstand, dann der Sieg

Auch für das Unterpfaffenhofener Führungstor nach zwei Minuten zollte Zgud den Hausherren Respekt. Neuried störte nicht konsequent genug im Germeringer Spielaufbau, mit einem langen Ball auf den Flügel und einer starken Flanke legte der SCUG die Abwehr des Kreisligisten lahm. „Defensiv wird es für uns immer ein bisschen schwierig sein – einfach dadurch, dass wir jede Woche ein paar Spieler aus U19 oder den anderen beiden Herren-Teams bekommen“, erklärte Zgud. Insgesamt gefiel ihm der Auftritt seiner Abwehr dennoch gut.

Die größten Fortschritte sah der Trainer aber im Offensivspiel. „Wir hatten viel Ballbesitz, sind viele Wege gegangen und waren variabel“, sagte er. So gelang Dominik vom Hau zwei Minuten nach dem Rückstand bereits der Ausgleich, in der 15. Spielminute traf Lasse Wippert zur 2:1-Führung für den TSV. „Wir haben dann nicht aufgehört, sondern immer wieder Lösungen gefunden“, lobte Zgud. Kurz vor der Pause erhöhte vom Hau auf 3:1, den Endstand stellte Neuzugang Thomas Bakalorz Mitte der zweiten Hälfte mit seinem Debüt-Treffer her. „Es war unser bestes Spiel der bisherigen Vorbereitung“, resümierte Zgud, der seine Elf auf einem sehr guten Weg wähnt.  mg

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