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Stolze Vertreter: Pavlo Stohniienko, Sven Hausmann und Nikolai Vlahovic (v.l.) hielten die Neurieder Fahnen im Team des Bayerischen Fußball-Verbands hoch. F

14. Platz beim jährlichen DFB-Sichtungstunier

Neurieds Stohniienko, Vlahovic und Hausmann in bayerischer Futsal-Landesauswahl

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Zum Montagstraining der Futsaler des TSV Neuried hat Mathieu Jerzewski mit Nikolai Vlahovic und Sven Hausmann zwei Rückkehrer der besonderen Art begrüßen dürfen.

VON JULIUS ROEVER

Gemeinsam mit ihrem Teamkollegen Pavlo Stohniienko hatten die beiden am vergangenen Wochenende die Neurieder Farben in der bayerischen Futsal-Landesauswahl beim jährlichen DFB-Sichtungsturnier vertreten. „Sven und Niko sind deutlich selbstbewusster aufgetreten“, sagte Jerzewski erfreut. „Die bei der Auswahl dazugewonnenen taktischen Erfahrungen waren im Trainingsspiel sichtbar, genau was ich mir erhofft hatte.“ Von Freitag bis Sonntag absolvierten die Neurieder mit dem BFV fünf Partien gegen Verbände aus dem gesamten Bundesgebiet, am Ende errangen sie die 14. von 22 möglichen Platzierungen.

„Das Ergebnis klingt schlechter, als es wirklich war“, sagte Hausmann, Dienstältester der drei Grün-Weißen. Zum Auftakt bekamen die Bayern die Mittelrheinische Auswahl zugelost und verloren mit 1:3. „Wir sind anfangs nicht gut reingekommen“, konstatierte Hausmann. Angesichts des Gegners, der zum Abschluss des Turniers Platz zwei belegen sollte und mit zahlreichen Spielern des deutschen Vizemeisters, Panthers Köln, gespickt war, schlug sich der BFV aber respektabel. Die Kontrahenten ab Runde zwei wurden anhand des Tabellenstandes ermittelt: Es trafen jeweils benachbarte Teams im Tableau aufeinander.

Die Kicker von der Parkstraße und die bayerische Auswahl bekamen es nach dem Start erst mit Bremen und danach mit Schleswig-Holstein zu tun. Zwei Siege gegen die Nordlichter (5:2, 3:0) hievten den BFV zwischenzeitlich auf Rang sechs, was ihnen ein Duell mit dem späteren Champion, dem Berliner FV, am Samstagabend bescherte. Die Bayern unterlagen in einem denkbar spannenden Spiel mit 3:4. „Wir waren auf Augenhöhe mit Berlin“, sagte Hausmann. Mit Stohniienko trug auch ein Würmtaler ein Tor bei, bereits sein zweiter Turniertreffer. Kurz vor dem Abpfiff setzten allerdings die Hauptstädter den Schlusspunkt in einer dramatischen Begegnung. „Es war extrem spannend. Ein Spiel, bei dem die ganze Halle mitgefiebert hat“, so Hausmann.

Zum Abschluss des Wochenendes wartete am Sonntag der Südbadische FV, der der bayerischen Auswahl ebenso wie Berlin in letzter Minute ein Gegentor einschenkte. „Am Ende wollten wir es zu sehr erzwingen“, erklärte Hausmann. Die Enttäuschung war jedoch schnell verflogen, schließlich haben die drei Neurieder ein sehr lehrreiches Wochenende hinter sich gebracht. „Das war eine sehr positive Erfahrung“, sagte Hausmann. „Das Niveau ist ähnlich wie bei uns in der Regionalliga gewesen, allerdings eher aus dem oberen Bereich. Wir können einiges für unser Team mitnehmen.“ Das können aber auch einige Spieler des nächsten Neurieder Ligagegners behaupten: Schon am kommenden Sonntag treffen Hausmann, Vlahovic und Stohniienko ihre Auswahlkollegen wieder, wenn der FC Deisenhofen am Sportpark gastiert.

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