Rotgesperrt: Fabian Kaltenecker wurde ver gangenes Wochenende gegen Moosinning nach Notbremse vom Platz gestellt. foto: dagmar rutt

Fokussiert wie Michael „Air“ Jordan

Utz kündigt Offensiv-Fußball gegen den ASV Dachau an

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Mit einer Menge Respekt fährt der TSV Neuried zum ASV Dachau. Gegen die starke Dachauer Defensive hofft Trainer Christopher Utz, dass sein Team sich von möglichen Rückschlägen nicht aus der Bahn werfen lässt. 

VON TOBIAS EMPL

Neuried – 20 Treffer hat der TSV Neuried bisher in dieser Saison erzielt. Damit stellen die Grün-Weißen die zweitschwächste Offensive der Landesliga Südost. Der Neurieder Angriff muss am Samstag (15 Uhr, Gröbenrieder Straße) zum ASV Dachau, der neben Spitzenreiter Wasserburg mit nur 19 Gegentoren die beste Abwehr der Liga vorweisen kann. Dementsprechend groß ist der Respekt vor dem Tabellensechsten. „Das ist eine gestandene, erfahrene Landesliga-Mannschaft. Dass sie so wenige Gegentore haben wie Wasserburg, zeigt, dass sie sehr defensivstark sind. Aber auch ihre Offensive ist extrem gefährlich“, sagt TSV-Trainer Christopher Utz. Er kündigt an: „Man könnte erwarten, dass wir uns hinten reinstellen. Aber das ist nicht unsere Art. Wir wollen möglichst lange die Null halten, aber trotzdem mutig spielen.“

Mit einem Remis wäre der Coach, anders als unmittelbar nach dem 1:1 in der Vorwoche, durchaus zufrieden. Der 34-Jährige stellt klar: „Auch gegen Moosinning wäre ein Unentschieden vor dem Spiel okay gewesen. Aber mich hat einfach gestört, dass wir in den letzten Minuten nicht auf das Spiel fokussiert waren.“ Utz hofft, dass seine Spieler weniger mit sich und anderen hadern: „Wir müssen den Fokus auf die positiven Erlebnisse legen und mit den negativen möglichst schnell abschließen.“ Er erinnert an Basketball-Legende Michael Jordan: Der habe sich vor jedem Spiel immer wieder vor Augen geführt, wie er den Ball perfekt in den Korb wirft. Auch die Neurieder hätten allein in den letzten Spielen bereits genügend Positives erlebt, so Utz. Gut funktionierendes Passspiel und Pressing sowie einstudierte Spielzüge nennt er als Beispiele, auch die starke erste Halbzeit in Hallbergmoos und viele gut herausgespielte Chancen gegen Moosinning.

Utz muss seine Startelf am Wochenende leicht umbauen. Die offensiven Außen Florian Kröss (fehlt berufsbedingt) und Fabian Kaltenecker (nach Notbremse gesperrt) fehlen. Mit Thomas Maier, Yusuf Aykac oder Tim Schmechel stünden einige Alternativen bereit. Auch in der Defensive sind Änderungen möglich: Sollte Paul Greger von Beginn an links verteidigen, könnte Benedikt Danquah wieder in die Startelf rücken.

Unabhängig vom Ausgang des Spiels wird das Team nach Spielende geschlossen in den Neurieder Sportpark fahren. Dort kämpfen die Neurieder Futsaler am letzten Spieltag der Saison gegen den TSV 1860 München um den Klassenerhalt in der Regionalliga (18 Uhr). 

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