Gräfelfing-Coach Konstantin Schachtner hat sich sein Team nach der 0:9-Pleite zur Brust genommen.
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Gräfelfing-Coach Konstantin Schachtner hat sich sein Team nach der 0:9-Pleite zur Brust genommen.

„Ich habe mich schon ein bisschen ausgekotzt“

Zwei Baustellen für TSV Gräfelfing: Corona und die 0:9-Klatsche

  • vonChristian Heinrich
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Es sind keine guten Vorzeichen, unter denen das Kreisliga-Spiel am Sonntag zwischen dem TSV Gräfelfing und dem FC Hellas München abläuft.

Gräfelfing – Wegen des hohen Inzidenzwertes besteht Maskenpflicht für die Zuschauer an der Hubert-Reißner-Straße (15 Uhr). „Ich hoffe, dass die Zahl nicht noch weiter steigt“, sagt Konstantin Schachtner. Welche Konsequenzen das für den Fußball nach sich ziehen würde, mag sich der Trainer der Wölfe nicht ausmalen. Klar ist, dass die Saison auf der Kippe steht, wenn die Werte weiterhin so rasant steigen wie in den vergangenen drei Tagen.

TSV Gräfelfing: 0:9-Klatsche gegen Neuhadern wirkt noch nach

Corona ist die eine Baustelle, mit der sich der Coach zu beschäftigen hat. Die andere ist die 0:9-Klatsche vom vergangenen Wochenende in Neuhadern, die einem Offenbarungseid gleichkam. Unter der Woche gab es deshalb auch eine Aussprache zwischen Übungsleiter und Mannschaft. „Ich habe mich schon ein bisschen ausgekotzt“, gibt Schachtner zu. Seine Kicker hätten sich harsche Worte gefallen lassen müssen. „Es geht auch darum, dass die Spieler den Verein repräsentieren“, stellt der Trainer klar. Fußball als Hobby übt man nicht nur zum eigenen Spaß aus.

Gegen den FC Hellas hat die Mannschaft die Gelegenheit, sich für das Debakel zu rehabilitieren. Schachtner räumt ein, dass seine Möglichkeiten, Konsequenzen zu ziehen, limitiert sind: „Elf Mann auswechseln kann ich leider nicht, weil der Kader gar nicht so groß ist.“ Unter der Woche musste er im Training auf Michael Wagner, Philipp Vogel und Franz Neumann verzichten. Wer gegen die Hellenen auf dem Platz steht, ließ der TSV-Coach deshalb offen. Allerdings kommt es auf das Wer auch gar nicht an. Entscheidend ist allein, wie sich die Wölfe dieses Mal präsentieren.  

(Christian Heinrich)

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