Ohne Gegenwehr ins Schicksal ergeben

- Hallbergmoos (nb) - Das war gar nichts. Als wollte der VfB Hallbergmoos sich gar nicht zur Wehr setzen, trat der Neu-Bezirksligist im Aufstiegerduell in Arnsberg auf. Am Ende verlor man völlig zurecht mit 1:4 und muss sich fragen, ob da nicht mehr möglich war.

Offensiv fanden die Hallbergmooser diesmal 90 Minuten gar nicht statt. Nicht einmal gefährliche Ansätze gab es. Dafür durften die Hausherren schalten und walten, wie sie wollten. Der Druck wurde so groß, dass sich die Chancen zwangsläufig ergaben. Nur das überfällige Führungstor ließ lange auf sich warten, aber dafür gelang den Arnsbergern dann gleich ein Doppelschlag in den letzten 120 Sekunden vor der Pause. Erst versenkte Frank Ruland einen Freistoß unhaltbar im Kreuzeck (43.), dann legte er per Kopfball (45.) nach. Dieses Ergebnis ging absolut in Ordnung.

Auch nach dem Seitenwechsel war nicht viel Aufbäumen vom VfB zu sehen. Mit einem nun im Mittelfeld antreibenden Spielertrainer Gerhard Pillmayer hatte der Gast zwar ein optisches Übergewicht, aber Chancen sprangen nicht heraus. Das 1:2 fiel dennoch und es war ein Zufallsprodukt. Christian Schimmels Fernschuss flog genau auf den Torwart zu, aber dieser ließ ihn durch die Arme rutschen.

Doch acht Minuten später waren die Verhältnisse wieder klar. Diesmal konnte VfB-Keeper Stefan Matzkowitz die Kugel nicht festhalten und Christian Burghardt staubte ab. Der selbe Spieler stellte per Konter (77.) den Endstand her in einem Spiel, in dem die Hallbergmooser vor allem offensiv bitterböse enttäuschten und dazu den in der ersten Halbzeit verletzt ausgeschiedenen Peter Oswald verloren.

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