FC Unterbiberg hält sich mit 2:0 an der Spitze

- Höhenkirchen im Pech - Schäftlarn zu planlos

FC Unterbiberg - ASV Glonn 2:0 (0:0). Dem Ansinnen der Gäste vom ASV Glonn, die torlose Nullnummer der ersten Hälfte über die Zeit zu bringen, stand das Bestreben des FC Unterbiberg entgegen, die Tabellenführung zu verteidigen. Dank einer nach dem Seitenwechsel etwas geschickteren Spielweise gelang dies auch. "Vor der Pause haben wir zu dumm gespielt, es mit ,Klein-Klein` probiert - das ging auf dem glitschigen Boden natürlich in die Hose", erläuterte FCU-Sportdirektor Georg Simbeck. Gegen die sehr defensiv eingestellten Glonner bereitete Stanislav Gawelek mit einem schönen Lauf das 1:0 vor: Dessen Flanke bugsierte Thomas Friedrichs via Innenpfosten zum 1:0 ins Tor (66.). Nun mussten die Glonner ihre Reihen mehr öffnen, was dem FCU zugute kam. Mit einem Abstauber sorgte Christoph Karl schließlich für die Entscheidung (88.). Simbecks Fazit: "Ein enorm wichtiger Sieg. Wer solche Spiele gewinnt, ist am Ende mit oben dabei."

SV Neuperlach - SpVgg Höhenkirchen 2:0 (0:0). Wegen des Regenwetters wich man auf den Kunstrasenplatz aus, wo Höhenkirchen vor allem in der erste Spielhälfte klar dominierte. Die SpVgg rackerte unermüdlich, hatte ihre beste Torchance durch Adriano Boi - doch die Treffer fielen nach der Pause und für Neuperlach (65., 90.). "Leider haben wir trotz sehr guten Spiels verloren, aber wenn man unten steht, fehlt halt manchmal das nötige Glück", resümierte der Höhenkirchner Spielertrainer Lutz Schwarze, der auf acht Spieler verzichten musste. "Ein Sieg wäre hochverdient gewesen. Naja, zumindest ein Unentschieden..."

SV Waldperlach - FC Deisenhofen abgesagt. Nach den starken Regenfällen am Wochenende konnte die für gestern Nachmittag terminierte Partie wegen Unbespielbarkeit des Platzes nicht angepfiffen werden.

TSV Schäftlarn - FC Real Kreuth 0:0. Die Vorzeichen standen nicht gut für die Schäftlarner, deren Spielertrainer Heiko Kayser vor dem Anpfiff kurzfristige Veränderungen vornehmen musste. So fielen überraschend Roland Woratsch (Zehennagelvereiterung) und Christian Rank (Grippe) aus, außerdem verrenkte sich Torwart Florian Hintermann beim Aufwärmen. Für ihn rückte Benedikt Kölbl in die Mannschaft - er verlebte einen ruhigen Nachmittag. Das Gros der Partie spielte sich nämlich vor dem Kreuther Tor ab, das der TSV permanent berannte. "Der Schäftlarner Sturmlauf war einfach zu wenig durchdacht", analysierte TSV-Manager Wolf-Peter Schulte das Spiel aufs Tor der Kreuther, die sich mit acht Feldspielern hinten reinstellten und so den Punktgewinn ermauerten. Einige Male hatte Kreuth allerdings viel Glück, als Real-Schlussmann Filip Dziknic der glitschige Ball durch die Hände rutschte und trotzdem nicht im Tor landete. Die besten Schäftlarner Chancen besaßen Probst, Schwarz, Filan und Kayser, während der FC Real Kreuth keinen einzigen präzisen Schuss aufs Tor der Platzherren abgab.

Martin Becker

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