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Gute Augen brauchten die Zuschauer beim Aufeinandertreffen der EA Schongau (links) und des EC Pfaffenhofen. Beide Teams spielen mit den Farben Gelb und Schwarz. Hier kämpfen Jonas Lautenbacher (l.) und Jake Fardoe um den Puck.

Eishockey-Bayernliga

Dritte Pleite für „Mammuts“ - Schongau hadert mit Chancenverwertung

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Groß war die Freude nach dem Auftaktsieg gegen Miesbach. Danach hagelte es für die EA Schongau allerdings drei Niederlagen - zuletzt gegen Pfaffenhofen.

Schongau – Die Euphorie nach dem Auftaktsieg gegen Miesbach ist bei der EA Schongau längst verflogen. Denn seitdem setzte es für den Eishockey-Bayernligisten drei Niederlagen. Auf die 2:5-Derbypleite am Freitag in Peißenberg folgte ein 2:4 daheim gegen den EC Pfaffenhofen.

Den Beginn der Partie verschliefen die „Mammuts“ komplett. Sie leisteten sich drei Fehler, die die Gäste gnadenlos bestraften. Und so lag Schongau nach nur zwölf Minuten bereits 0:3 hinten. Das wollte die EAS so aber nicht stehen lassen. Sie brannte „ein Feuerwerk auf das Gästetor“ ab, heißt es auf der Internetseite der „Mammuts“. Jakub Muzik gelang der Anschlusstreffer, Milan Kopecky brachte Schongau noch vor der ersten Pause auf 2:3 heran.

Schongau dreht im Mitteldrittel auf

Das gab Hoffnung für den Mittelabschnitt. „Wir waren nun deutlich stärker“, sagt Teammanager Martin Resch. In der 29. Minute bekam Pfaffenhofen einen Penalty zugesprochen. Doch EAS-Goalie Daniel Blankenburg wehrte den Versuch von Nick Endreß erfolgreich ab. Auch Schongau selbst hatte zahlreiche Chancen – doch der EC hatte mit Philipp Hähl laut Resch „einen überragenden Torhüter“ im Kasten. So gelang bis zur nächsten Pause kein Tor.

Schongau auch mit sechs Feldspielern glücklos

Im Schlussdrittel bauten die Gäste ihre Führung nach nur 21 Sekunden weiter aus. Schongau ließ John Lawrence völlig frei vor dem Tor stehen – und der drückte die Scheibe nach dem gewonnenen Face-off über die Linie: 4:2 für Pfaffenhofen.

Die EAS wollte sich damit nicht geschlagen geben, erarbeitete sich weiter Chancen. In den letzten eineinhalb Minuten rannte sie mit sechs Feldspielern gegen Pfaffenhofen an. Aber Hähl blieb unüberwindbar.  

Besser lief es für den EC Peiting beim Sieg in Rosenheim

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