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Durften zwar wieder über Tore , nicht aber über einen Sieg jubeln: die Spieler der EAS gegen Geretsried.

Eishockey-Bayernliga

EA Schongau beendet Torflaute und verliert dennoch

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Ein Tor gelang der EA Schongau gegen Geretsried zumindest mal wieder. Auf Punkte müssen die „Mammuts“ weiter warten. 

Schongau – Nach 163 Minuten endete die Torflaute der EA Schongau in der Eishockey-Bayernliga. An der 3:5-Niederlage gegen den ESC Geretsried änderte das aber nichts. Bei der sechsten Niederlage in Folge scheiterten die „Mammuts“ einmal mehr an der schlechten Chancenverwertung.

„Im November haben wir gerne einen Durchhänger“, sagte EAS-Teammanager Martin Resch. Er versuchte, die Niederlage an der tristen Jahreszeit festzumachen. An der Anzahl der Abschlüsse konnte es jedenfalls nicht liegen. „Unser Torhüter, bei dem ich mich bedanken muss, hat 53 Schüsse bekommen“, sagte Geretsrieds Trainer Sebastian Wanner. „Letzte Woche gegen Bad Kissingen waren es nur 27.“ Aus seiner Sicht war der Sieg unverdient. „Schongau kam mit unglaublich viel Tempo, das konnten wir wegen fehlenden Trainings nicht mitgehen“, gestand Wanner. „Schön, wenn man Schulterklopfen bekommt, das hilft aber nichts“, sagte EAS-Coach Andreas Leschinger. „Eishockey ist ein Ergebnissport.“

Schongau bestimmt das Spiel

Sein Team gab im ersten Drittel über weite Strecken den Ton an. In Führung ging aber Geretsried. Klaus Berger (9.) erzielte im Nachsetzen das 1:0. Danach überstanden die Hausherren eine doppelte Unterzahl unbeschadet. Das gab Auftrieb. Jonas Lautenbacher (19.) verpasste bei einem Konter den Ausgleich und Milan Kopecky (21.) scheiterte in Überzahl zu Beginn des Mittelabschnitts am Torgestänge.

Stattdessen folgte die nächste kalte Dusche durch die Geretsrieder, die nach Ablauf der Strafzeit durch Ondrej Stava (22.) auf 2:0 stellten. Die Antwort darauf waren wütende Angriffe der „Mammuts“, die fast im Minutentakt den Kasten von David Albanese belagerten. Daniel Holzmann (24.), zweimal Simon Maucher (26., 29.), Kopecky (28.) und Matthias Müller (30.) ließen aber beste Möglichkeiten ungenutzt. „Wenn man solche Chancen nicht macht, wird man verunsichert“, erklärte Leschinger. Eine der wenigen Gelegenheiten der „River Rats“ verwertete Josef Reiter (29.) zum 0:3. Die EAS hatte Glück, dass ein Treffer der Geretsrieder (39.) wegen Torraumabseits nicht gegeben wurde.

Aufholjagd der EAS nicht genug

Im Schlussdurchgang kehrten die Schongauer mit nur noch zwei Reihen und frischem Schwung aufs Eis zurück. Das zahlte sich aus. Nach einer ausgelassenen Chance von Max Mewes brach Willi Knebel (44.), der in den ersten beiden Dritteln nicht zum Einsatz kam, mit dem 1:3 den Bann. Wenig später leitete ein starker Antritt von Holzmann den Anschlusstreffer von Lautenbacher (46.) ein. Die Gäste nahmen daraufhin eine Auszeit. Gleich danach traf Florian Strobl (46.) zum 4:2. Die „Mammuts“ steckten aber nicht auf. Der engagierte Tobias Findl (51.) traf im Powerplatz zum 3:4. Der Ausgleich wollte danach aber nicht fallen. Berger (57.) machte stattdessen mit seinem zweiten Treffer den glücklichen Sieg für Geretsried perfekt. 

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