Teammanager Martin Resch bastelt an der Zusammensetzung des EAS-Kaders.
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Der Blick geht in Richtung Saison 2021/2022: Teammanager Martin Resch bastelt an der Zusammensetzung des EAS-Kaders.

EISHOCKEY: Bayernliga

EA Schongau setzt auf Bewährtes und bastelt am Logo

  • Roland Halmel
    vonRoland Halmel
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Die EA Schongau hat ihren Blick längst auf die kommende Spielzeit ausgerichtet. Der Bayernligist bastelt am Kader und hat auch sein Logo aufgepeppt. Bei den Spielern vertraut die EAS auf ein bewährtes Konzept.

Schongau – Eine neue Vorstandschaft, ein neues Trainerteam – und jetzt auch noch ein neuer Beiname. Der TSV Peißenberg setzt im Bereich „Eishockey“ auf einen kompletten Neuanfang. Das Team aus der Marktgemeinde firmiert jetzt auch in der Bayernliga offiziell als „Miners“ (wir berichteten). Beim Ligakonkurrenten EA Schongau bleibt dagegen auf der Funktionärs- und Vereinsebene alles beim Alten, mit einer Ausnahme.

„Wir haben unser Logo überarbeitet“, berichtet EAS-Teammanager Martin Resch. Die Vorstellung des neuen Vereinsemblems der Schongauer Eishockey-Abteilung, die in diesem Jahr ihren 70. Geburtstag feiert, soll in den nächsten Monaten erfolgen. „Schließlich muss man im Verein immer für Neues offen sein“, sagt Resch auch etwas doppeldeutig in Richtung des Nachbarn von der Ammer.

Wie die Peißenberger sind die „Mammuts“, an dem Beinamen der EAS wird sich nichts ändern, gerade fleißig dabei, den Kader für die kommende Saison zusammenzustellen. „Wir sind früh dran, aber das ist bei allen so“, erklärt Resch, der bereits zahlreiche Gespräche mit den Spielern geführt hat. „Wir werden sicher ein paar Abgänge haben, wobei die meisten berufsbedingt sein werden.“ Namen wollte Resch allerdings noch nicht nennen. Ein gewisses Maß an Zu- und Abgängen sieht er sogar als hilfreich an, um die Qualität des Teams im Ganzen zu verbessern: „Wechsel bieten dann auch anderen die Möglichkeit, mehr Verantwortung zu übernehmen.“

Teammanager Resch schließt großen Umbruch aus

Einen großen Umbruch schließt er aber aus. „Einen Großteil des Kaders wollen wir behalten, schließlich waren wir in der kurzen Corona-Saison durchaus konkurrenzfähig unterwegs“, so Resch. Sechs Partien absolvierten die „Mammuts“ in der wegen der Pandemie abgebrochenen Spielzeit 2020/2021. Daraus holten sie sieben Punkte (2 Siege/4 Niederlagen). Auffällig: Alle Zähler holte das Team von Trainer Rainer Höfler auf heimischem Eis. Beste Scorer im Kader der „Mammuts“ waren die beiden Kontingentspieler: Roman Tomanek (7 Punkte/2 Tore/5 Assists) und Jakub Muzik (6 Punkte/3 Tore/3 Assists). Der Manager sieht auch Verbesserungspotenzial: „Wir wissen, wo unsere Baustellen sind.“ Spätestens im April will er die ersten Personalentscheidungen bekannt geben. Gleichwohl ist er zuversichtlich, erneut eine gute Truppe aufs Eis zu bekommen. „Ich denke, es schaut ganz gut aus“, sagt der Teammanager, der nach wie vor auf Spieler aus der Region setzt. „Was anderes ist finanziell auch gar nicht möglich.“

Wie sich die kommende Saison gestalten wird, ist noch völlig unklar. Der Bayerische Eissport-Verband (BEV) hat verschiedene Szenarien, was beispielsweise die Zuschauer in den Stadien betrifft, im Hinterkopf. Derlei und mehr wird Thema bei einer Online-Konferenz sein, die im Laufe dieser Woche stattfinden soll. „Es wird spannend, wie sich Corona in diesem Jahr entwickelt, wobei die Pandemie bestimmt die nächste Spielzeit beeinflussen wird“, sagt Resch vor dem Austausch zwischen dem BEV und den Vereinsvertretern aus der Bayernliga. „Dabei muss man sich im Klaren sein, dass wir im Amateur- und nicht im Profibereich unterwegs sind“, macht er deutlich.

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