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Sebastian Schattmaier (vo.) wird weiter für die EA Schongau spielen.

Eishockey

EA Schongau: Jetzt fehlt nur noch ein Ausländer

  • vonKatrin Kleinschmidt
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Der Kader der EA Schongau ist wieder etwas angewachsen. Zwei Verlängerungen gab der Bayernligist nun bekannt. Besetzt werden muss nun nur noch eine Kontingentstelle.

Schongau – Zwei Torhüter, acht Verteidiger, elf Stürmer: So viele Spieler umfasst derzeit der Kader des Eishockey-Bayernligisten EA Schongau. Und damit ist Teammanager Martin Resch fast am Ziel. Nur noch eine Kontingentstelle muss besetzt werden. „Aber da sind wir nah dran“, sagt Resch. Dann ist die Mannschaft komplett.

Ende vergangener Woche verkündete der Verein die letzten beiden Verlängerungen. Die beiden Stürmer Sebastian Schattmaier und Willy Knebel tragen weiterhin das EAS-Trikot. Beide stehen für Konstanz im Kader.

Schattmaier stammt aus dem Schongauer Nachwuchs und spielt seit 2016 für die Männer. Der 24-Jährige kommt auf 113 Bayernliga-Einsätze, erzielte vier Tore und bereitete zehn mit vor. Zudem spielte er einige Male für die 1b in der Bezirksliga.

EA Schongau: Schattmaier und Knebel haben verlängert

Knebel ist zwar kein „waschechter“ Schongauer, aber startet immerhin auch schon in seine vierte Saison als „Mammut“. Der 22-Jährige wechselte wegen seiner Ausbildung 2017 vom DNL-Team des ESC Dresden zur EAS. In 112 Bayernliga-Partien traf er acht Mal und leistete sechs Assist. Auch er hilft das ein oder andere Mal in der Bezirksliga aus. Laut EAS-Sprecher Gerhard Siegl habe Knebel aber Potenzial dazu, im Bayernliga-Team „noch mehr Verantwortung zu übernehmen“.

Mit ihren beiden Unterschriften haben Knebel und Schattmaier somit die letzten Stellen besetzt – abgesehen freilich von einer Kontingentstelle. Die ist wegen des Karriereendes von Milan Kopecky freigeworden. Die zweite Stelle hat weiter Jakub Muzik.

EA Schongau: Offen ist die zweite Kontingentstelle

Teammanager Martin Resch blickt derweil zufrieden auf die Spielerliste, die Neu-Trainer Rainer Höfler zur Verfügung hat. „Es ist eine Mannschaft, die zum Großteil aus Schongauern besteht, so, wie es bei uns üblich ist“, sagt Resch. Zwar verließen in diesem Frühjahr sechs Mann den Verein, dafür schlossen sich aber auch vier neue Athleten den „Mammuts“ an. „Unsere Neuzugänge sind besser als die Abgänge“, glaubt Resch.

Drei der „Neuen“ stammen vom Ligakonkurrenten Peißenberg: Matthias Müller, Lukas Bucher und Rückkehrer Leo Zink. Nachbarschaftsstreit befürchtet Resch deshalb nicht. „Es gibt immer einen Austausch zwischen unseren Vereinen“, sagt er. „Die Spieler kennen sich untereinander, sind befreundet. Da sind solche Wechsel nicht unüblich.“

Ganz neu ist hingegen, dass es zwischen DNL, DNL2, Bayernliga und Oberliga Förderlizenzen geben kann. Als das bekannt wurde, stand der EAS-Kader allerdings schon in großen Teilen fest. „So etwas müsste man natürlich zu Beginn der Planung wissen“, sagt der Teammanager. Trotzdem sei die EAS mit anderen Vereinen in Gesprächen. „Ob es dieses Jahr noch mit Förderlizenzen klappt, wird sich zeigen“, sagt Resch. „Immerhin muss sich eine solche Vereinbarung für drei Parteien lohnen: den abgebenden Verein, den annehmenden Verein und natürlich auch den Spieler.“

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