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Starke Verteidigung: Schongaus Jonas Lautenbacher (Mitte) klärt gegen zwei „Eishackler“.

Endlich Punkte für die „Mammuts“ - und das sogar im Derby

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Es ist vollbracht: Die „Mammuts“ der EA Schongau haben ihre ersten Punkte in der Zwischenrunde geholt. Trotzdem stellen sie sich auf die Play-downs ein.

Schongau – Erfreuliche Ereignisse waren bei der EA Schongau in den vergangenen Wochen rar gesät. Der Zusammenbruch von Milan Kopecky und neun Niederlagen am Stück ließen die Stimmung bei den „Mammuts“ in den Keller gehen. Für bessere Laune sorgten die Nachricht, dass es Kopecky besser geht, und das Heimspiel gegen die Peißenberger „Eishackler“, das die EAS am Sonntag mit 3:0 gewann.

„Ich bin unglaublich stolz auf die Mannschaft, dass sie sich dieses Erfolgserlebnis erkämpft hat, nach all dem, was in den letzten Wochen war“, sagte EAS-Trainer Andy Leschinger erleichtert. „Heute hatten wir das nötige Scheibenglück, aber auch ein paar personelle Alternativen mehr und wir spielten einfaches Eishockey.“ Obendrein zeigten die „Mammuts“ eine starke, kämpferische Leistung. „Recht viel enger kann man als Team nicht mehr zusammenrücken“, sieht Leschinger seine Mannschaft gefestigt und gerüstet für den Kampf um den Klassenerhalt.

Schongau kommt immer besser ins Spiel

Die Peißenberger, die wie die Hausherren mit vier Reihen starteten, begannen zunächst druckvoll. Max Malzatzki (6.) verpasste frei vor dem Tor den möglichen Führungstreffer. Wenig später gerieten die Gäste nach einer kleinlichen Strafe in doppelte Unterzahl und das nutzte Willi Knebel (8.), um die bis dahin punktlosen „Mammuts“ in Front zu schießen. Nach dem Rückstand verloren die „Eishackler“ zunehmend den Spielfaden. Die Schongauer bekamen dagegen Auftrieb. Simon Fend (10.) und Jonas Lautenbacher (17.) verpassten das zweite Tor nur knapp.

Szwez gelingt das 2:0

Das fiel unmittelbar nach der ersten Pause und dem Ende einer Strafzeit gegen die EAS. Jeffrey Szwez (21.) nutzte eine Nachlässigkeit der „Eishackler“-Abwehr zum 2:0. Brandon Morleys (24.) Chance blieb danach für längere Zeit die einzige Antwort der Peißenberger. In der Folge häuften sich die Strafzeiten. Die Partie wurde so immer zerfahrener. Erneut bei zwei Mann mehr auf dem Eis gelang Tobias Turner (30.) das 3:0 für die Hausherren. Die Gäste nahmen danach eine Auszeit, was aber nicht viel am Spiel änderte. Die „Eishackler“ rannten sich immer wieder in der gut postierten „Mammuts“-Defensive fest. Die ließ selbst in doppelter Unterzahl nicht viel anbrennen. Die wenigen Schüsse auf das EAS-Tor waren sichere Beute von Goalie Daniel Blankenburg. Auf der Gegenseite verhinderte„Eishackler“-Keeper Korbinian Sertl gegen Szwez (40.) und Richard Schratt (42.) die endgültige Entscheidung.

„Mammuts“ verteidigen Tor mit zwei Mann weniger

Erst danach stemmten sich die Peißenberger spürbar gegen die drohende Pleite. Bei den Möglichkeiten von Valentin Hörndl (46.), Malzatzki (50.) und Morley (52.) war Blankenburg aber erneut auf dem Posten. Bei einer weiteren Überzahlchance mit zwei Mann mehr auf dem Eis scheiterten die „Eishackler“ einmal mehr am starken Penalty-Killing der EAS, sodass sich die „Mammuts“ den Derbysieg und das Shutout für Blankenburg am Ende redlich verdient hatten.

Statistik

EA Schongau 3
TSV Peißenberg 0
(1:0, 2:0, 0:0)
1. Drittel: 1:0 (7:55) Knebel (Maucher/Lautenbacher/5-3). 2. Drittel: 2:0 (20:43) Szwez (Maucher/Schratt), 3:0 (29:44) Turner (Holzmann/Dvonc/5-3). 3. Drittel: keine Tore. Strafminuten: Schongau 22 – Peißenberg 20. Zuschauer: 375.

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