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Erding wird für die EA Schongau zum Lieblingsgegner

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Von: Roland Halmel

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Die Spieler der EA Schongau bejubeln das 1:0  im Heimspiel gegen den TSV Erding.
Sie jubeln wieder: Nach fast vier Wochen und vier Niederlagen in Serie durften die „Mammuts“ gegen Erding mal wieder einen Sieg feiern. © Roland Halmel

Die verschärften Corona-Regeln sorgten nahezu für eine Geisterkulisse im Schongauer Eisstadion. Die wenigen Zuschauer wurden jedoch prächtig unterhalten.

Schongau – Die Erding „Gladiators“ entwickeln sich in dieser Saison zum Lieblingsgegner der EA Schongau. Nach dem 8:2-Sieg auswärts holten sich die „Mammuts“ auch in eigener Halle mit einem 6:4 (2:1, 2:2, 2:1) die Punkte. „Der Sieg war verdient, und auch mit der Leistung war ich zufrieden“, resümierte EAS-Coach Rainer Höfler nach der erfolgreichen Rückkehr auf das Eis nach dem spielfreien Wochenende. Obendrein beendeten die Schongauer ihre Negativserie von vier Niederlagen in Folge. „Wir haben allerdings wieder viele hundertprozentige Chancen ausgelassen“, bemängelte Höfler. Er hatte sich gegen den Tabellennachbarn und direkten Konkurrenten im Kampf um einen der ersten achte Plätze eine höhere Effektivität gewünscht.

Eishockey: Schongaus Matthias Müller mit einem Doppelpack im ersten Drttel

Was die Anzahl an Torchancen betraf, hielten sich beide ersatzgeschwächten Mannschaften in der Anfangsphase sehr zurück. Vor der Minuskulisse von gerade einmal 70 Zuschauern, die vor allem der Verschärfung der Zutrittsregeln auf 2G-Plus geschuldet war, mussten die Zuschauer bis Mitte des ersten Durchgangs auf erste gefährliche Aktionen warten. Nach einem Pfostenschuss von Erdings Daniel Krzizok (12.) durften die Schongauer jubeln. Den ersten Versuch von Matthias Müller wehrte „Gladiators“-Torwart Thomas Mende noch ab. Im Nachschuss erzielte Müller aber das 1:0 (13.). Drei Minuten später landete während einer Schongauer Unterzahl ein perfektes Zuspiel von Florian Seelmann erneut bei Müller, der sein Solo mit dem 2:0 abschloss (16.). Die Erdinger hatten erneut einen Spieler mehr auf dem Eis als sie durch Mark Waldhausen auf 1:2 verkürzten (18.).

Eishockey: Erdings Alex Gantschnig erhält nach Stockstich eine Matchstrafe

Aus der Kabine kamen die Hausherren dann etwas verschlafen aufs Eis zurück, was Krzizok umgehend mit dem 2:2-Ausgleich bestrafte (21.). Nach einem weiteren Pfostenschuss der Gäste zielte Kevin Steiner auf der anderen Seite genauer. Sein Schuss bescherte den „Mammuts“ das 3:2 (25.). Im Anschluss kassierte Erdings Alex Gantschnig nach einem Foul an Florian Höfler eine Matchstrafe (32.). „Das war aber kein Stockstich“, befand Rainer Höfler die Strafe für den Erdinger nach dieser Attacke gegen seinen Sohn allerdings überzogen. Egal: Die daraus resultierende doppelte Überzahl für die EAS nutzte Daniel Holzmann, um sein Team wieder mit zwei Toren in Front zu bringen (33.). Weitere gute Gelegenheiten ließen die Hausherren danach aber aus. Das sollte sich rächen, da Wassilij Guft-Sokolov mit dem Anschlusstreffer zum 3:4 die Erdinger wieder hoffen ließ (39.).

Eishockey: Daniel Holzmann sorgt mit Empty-Net-Goal für die Entscheidung

Auch nach dem 5:3 durch Florian Höfer (44.) anfangs des Schlussdurchgangs war diese Partie noch nicht entschieden, da Philipp Michl bei Überzahl für seine Mannschaft das vierte Tor für die „Gladiators“ markierte (50.). Die Erdinger warfen im Anschluss alles nach vorn. Die EAS ließ einige Konterchancen ungenutzt, sodass es bis in die Schlussminute spannend blieb. Holzmann machte 34 Sekunden vor dem Ende mit seinem Empty-Net-Tor schließlich alles klar.

Statistik

EA Schongau - TSV Erding 6:4 (2:1, 2:2, 2:1)

1. Drittel: 1:0 (12:57) Müller (Weinfurtner), 2:0 (15:54) Müller (Seelmann, Keil/4-5), 2:1 (17:38) Waldhausen (Rukajärvi, Busch/5-4). 2. Drittel: 2:2 (21:07) Krzizok (Krämmer, Busch), 3:2 (24:15) Lavallée (Tomanek), 4:2 (32:51) Holzmann (Höfler, Seelmann/5-3), 4:3 (38:34) Guft-Sokolov (Waldhausen). 3. Drittel: 5:3 (43:09) Höfler (Maucher), 5:4 (49:47) Michl (Krzizok, Rukajärvi/5-4), 6:4 (59:26) Holzmann (Empty-net-Goal). Strafminuten: Schongau 14, Erding 10 + 5 für Gantschnig (Stockendenstoß) + 20 für Gantschnig (Matchstrafe). Zuschauer: 68

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