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Bald Teamkameraden? Jakub Muzik (re.) hat bei der EAS verlängert. Florian Höfler (li.), Sohn vom neuen „Mammuts“-Coach Rainer Höfler, hat sich von den „Eishacklern“ verabschiedet und soll wohl seinem Vater folgen. 

Eishockey

Topscorer bleibt EA Schongau treu - Kommen zwei weitere „Eishackler“?

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Die Kaderplanung für die kommende Saison läuft bei den Eishockey-Teams auf Hochtouren. Die EA Schongau gab nun weitere Details bekannt. 

Schongau – Seit über zwei Monaten müssen sich die Eishockeyspieler der Region mehr oder weniger alleine fit halten. Wann und wie das Sommertraining aufgenommen werden kann, ist noch unklar. Anderes ist aber von den Auswirkungen der Corona-Pandemie weniger betroffen. So tüfteln die Teammanager im Hintergrund fleißig an den Kadern für die kommende Saison. „Das passiert größtenteils eh am Telefon vom Schreibtisch aus“, sagt Martin Resch, Teammanager der EA Schongau. Mit der Kaderzusammensetzung sei er in etwa so weit wie zum gleichen Zeitpunkt der vergangenen Jahre auch. „Drei bis vier offene Positionen haben wir noch“, sagt er. Den Verbleib einer wichtigen Stütze konnten die „Mammuts“ bereits verkünden.

Steven Wagner verlässt die EA Schongau

Jakub Muzik wird auch kommende Saison für den Bayernligisten auflaufen. „Das ist sehr wichtig“, sagt Resch. „Er ist unser Dreh- und Angelpunkt.“ Besonders hervor hebt der Teammanager, dass Muzik nicht nur vorne gefährlich sei, sondern auch seine Defensivarbeit gut mache. Der 30-jährige Tscheche kam 2018 nach Schongau. Vergangene Saison verpasste er zwar einige Spiele verletzungsbedingt, mit 18 Toren und 17 Assists war er dennoch Schongaus Topscorer. Insgesamt kommt er in 72 Spielen im Trikot der „Mammuts“ nun auf 109 Scorerpunkte. „Jakub fühlt sich hier heimisch“, sagt Resch. Daher sei man sich nach der abgebrochenen Saison schnell über eine Verlängerung einig gewesen.

Den Verein verlassen wird hingegen Steven Wagner. Der 21-Jährige war erst vor der vergangenen Saison vom EC Peiting zur EAS gewechselt. „Er sucht eine neue Herausforderung“, erklärt Resch. „Wir hätten es klasse gefunden, wenn er geblieben wäre, aber akzeptieren die Entscheidung“, so der Teammanager weiter. Aufgrund einer schweren Knieverletzung, die er sich Anfang des Jahres zuzog, kam Wagner nur auf 25 Spiele für die „Mammuts“.

Wechseln zwei weitere „Eishackler“ zu den Mammuts“?

Außerdem kursieren Gerüchte, dass nach Matthias Müller zwei weitere Spieler der Peißenberger „Eishackler“ zur EAS wechseln. Beide haben beim TSV bereits ihren Abschied verkündet. So will Florian Höfler laut „Eishackler“-Chef Norbert Ortner unbedingt eine komplette Saison unter seinem Vater als Trainer spielen. Wie berichtet, hat Rainer Höfler die EA Schongau als Nachfolger von Andreas Leschinger übernommen. Bis Januar dieses Jahres war der 53-jährige Höfler noch Trainer der „Eishackler“ gewesen.

„Aktuell ist Florian Höfler kein Neuzugang der EAS“, sagt allerdings Martin Resch auf Nachfrage der Heimatzeitung. Sportlich hätte der 24-Jährige wohl seinen Wert für die Schongauer. In 117 Spielen für die „Eishackler“ schoss Höfler 57 Tore.

Resch rechnet mit leichten Einbußen

Der zweite Peißenberger, der seinen Abschied verkündet hat, ist Lukas Bucher. Der Kapitän der U20-Mannschaft kam vergangene Saison zu 17 Einsätzen in der Bayernliga. „Die Anzeichen verdichten sich“, kommentierte Resch. Der Vollzug des Wechsels dürfte wohl demnächst verkündet werden.

„Es schaut gut aus, dass wir eine schlagkräftige Truppe beisammen haben werden“, sagt der Teammanager. Gravierende Rückschläge aufgrund der Corona-Krise mussten die Schongauer bisher nicht hinnehmen. „Jeder Verein wird leichte Einbußen haben“, so Resch, der das in die Planungen einfließen lässt. „Wir sind aber froh und glücklich, dass wir viele kleinere Sponsoren haben und uns noch nie abhängig von einem Großen gemacht haben.“ Und das Feedback der Sponsoren sei bis jetzt positiv gewesen.

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