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Muzik und Kopecky bleiben den Mammuts treu

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Von: Katrin Kleinschmidt

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Wir bleiben Schongau treu: Milan Kopecky (links) und Jakub Muzik streifen auch in der kommenden Saison das Mammut-Trikot über. © EA Schongau

Freude bei der EA Schongau. Sie konnte die Kontingentspieler von einer weiteren Saison beim Bayernligisten überzeugen. Ein anderer Spieler wird den Verein verlassen.

Schongau – Satte 142 Scorerpunkte haben sie zusammen in dieser Saison erzielt: Damit haben Milan Kopecky und Jakub Muzik großen Anteil daran, dass der Eishockey-Bayernligist in der vergangenen Saison die Klasse gehalten hat. Und die beiden Kontingentspieler wollen weiterhin für die Mammuts übers Eis flitzen – die Verträge der Tschechen wurden für die kommende Saison verlängert.

Mit Kopecky bleibt damit nicht nur ein wichtiger Punktelieferant. „Er ist inzwischen schon eine Institution bei den Mammuts“, heißt es in einer Pressemitteilung der EAS. Seit der Saison 2013/2014 trägt er das Schongauer Trikot. „Noch nie war ein Kontingentspieler so beständig“, heißt es weiter. Der 37-Jährige hat mittlerweile 177 Punktspiele für die EAS bestritten und dabei stolze 295 Scorerpunkte erzielt – darunter sind 140 Tore des Tschechen. In der vergangenen Saison brachte er es auf 31 Tore und insgesamt 68 Punkte.

Jakub Muzik war Topscorer in der vergangenen Saison

Übertroffen wurde er in der Scorerliste nur noch von einem: Kumpel Jakub Muzik. Der erzielte ebenfalls 31 Tore, hat aber noch sechs Vorlagen mehr auf seinem Konto. Damit kommt er auf 74 Punkte. „Er war der Glücksgriff der vergangenen Saison“, schreibt die EAS. Der 29-jährige Stürmer stand kurz vor der vergangenen Saison plötzlich vereinslos da, weil sein Verein, Neumarkt/Egna (Südtirol), sich aus der Alps-Hockey-Liga zurückgezogen hatte. Gleichzeitig war eine geplante Verpflichtung der Mammuts geplatzt. Die EAS hatte eine Kontingentstelle frei, Muzik suchte – und so fanden sich zwei, die offenbar gut zusammenpassen. Sowohl der Eishockeyspieler als auch seine Frau haben Arbeit in Schongau gefunden und ihren Lebensmittelpunkt in die Stadt verlagert.

Trotzdem war die Weiterverpflichtung nicht selbstverständlich. „Jakub hatte genügend gute Angebote“, schreibt die EAS. „Das passende Umfeld, die Harmonie im Team und auch das gute Verhältnis außerhalb des Eises zu seinem Wohnungsnachbarn Milan Kopecky“ hätten schließlich den Ausschlag für die erneute Unterschrift gegeben.

Markus Andrä verlässt die Mammuts Markus Andrä schlüpft wieder in das Outfit seines Heimatvereins. Das Bild aus dem vergangenen Jahr zeigt ihn im Peißenberger Trikot beim Testspiel gegen die EA Schongau.

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Markus Andrä schlüpft wieder in das Outfit seines Heimatvereins. Das Bild aus dem vergangenen Jahr zeigt ihn im Peißenberger Trikot beim Testspiel gegen die EA Schongau. © Roland Halmel

Die bekamen die Mammuts von einem anderen Spieler aber nicht nochmal: Markus Andrä verlässt die EAS und geht zurück zum TSV Peißenberg. Von dem Ligakonkurrenten war Andrä in der Relegationsrunde auch gekommen. Da sich in seinem Heimatverein einiges getan hat, möchte er nun zurück. „Ein verständlicher und nachvollziehbarer Wunsch, dem man seitens der EAS keine Steine in den Weg legen wollte“, schreiben die Schongauer, die sich auf die Duelle auf dem Eis im kommenden Jahr freuen. Und auch einen weiteren Abgang treffen die Mammuts bald wieder: Markus Jänichen hat sich einem Bayernligisten angeschlossen. Der Verteidiger steht künftig für den HC Landsberg auf dem Eis.

Bevor die Mammuts mit den Spielern verhandelten, hatten sie an einer anderen Stellschraube gedreht: Trainer Roman Mucha verließ den Verein, seinen Posten übernahm Co-Trainer Andreas Leschinger. Der hat mit den beiden Tschechen schon zwei wichtige Stützen für die kommende Saison sicher.

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