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In der Kritik: EA Schongau-Coach Roman Much a soll wackeln.

Eishockey: Bayernliga

Schlechte Stimmung vor dem Kuschel-Spiel

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Bei der EA Schongau ist die Situation angespannt, der Coach soll in der Kritik stehen. Der EAS-Manager stärkt Roman Mucha ganz klar den Rücken.

Schongau – Wirklich kuschelig ist die Situation bei der EA Schongau aktuell nicht. Eher rau und unangenehm. Die Mannschaft steckt im Tabellenkeller der Bayernliga fest. Die Teilnahme an der Verzahnungsrunde mit der Landesliga (quasi die Abstiegsrunde) ist fast nicht zu verhindern. Zuletzt häuften sich wohl auch die Stimmen, die EAS-Trainer Roman Mucha (53) hinter vorgehaltener Hand kritisierten. Eine Ablösung des Deutsch-Tschechen soll – glaubt man den Gerüchten – im Hintergrund bereits diskutiert worden sein.

EAS-Manager Martin Resch hatte sich zuletzt immer demonstrativ hinter seinen Übungsleiter gestellt, betont, Mucha werde bis Saisonende an der Bande stehen. Am Tag vor dem heutigen Heimspiel gegen den ERV Schweinfurt (20 Uhr) stärkte Resch Mucha erneut den Rücken, sagte: „Es ist ganz normal, dass in der Situation, in der wir uns befinden, Kritik aufkommt. Das ist auch verständlich. Meistens kommt die Kritik aber von Leuten, die wenig Sachverstand haben. Für mich persönlich gibt es aktuell keinen Grund, den Trainer auszutauschen.“

Der einfachste Weg, die Diskussionen zu beenden, wäre ein Sieg heute Abend gegen Schweinfurt. Resch: „Der EVR hat nach starkem Saisonbeginn zuletzt nachgelassen, steht unter Druck. Wir wollen unsere gute Heimserie (die EAS holte in den letzten drei Heimspielen immer mindestens einen Punkt, die Red.) weiter ausbauen. Am besten natürlich mit einem Sieg.“

Am Sonntag wird es dann auf jeden Fall kuschelig für die EAS. Schlechte Stimmung hin oder her. Denn beim Gastspiel in Geretsried (18 Uhr) wird es Teddybären regnen. Kein Scherz. Der ERC hat zu einem sogenannten „Teddy-Bear-Toss“ aufgerufen. Das bedeutet: Die Zuschauer kommen mit ausrangierten Plüschtieren ins Stadion, die sie nach dem ersten Tor über das Begrenzungsnetz auf die Eisfläche werfen dürfen. Die Bären werden anschließend für den guten Zweck gespendet.

Initiiert wurde die Aktion von NHL-Star Korbinian Holzer (Anaheim Mighty Ducks). Der Geltinger erholt sich aktuell von einer Handgelenksverletzung, wird deshalb auch vor Ort sein.

Die Mammuts werden sich nicht nur sportlich, sondern auch finanziell beteiligen. Resch: „Eine tolle Aktion, die wir sehr gerne unterstützen. Unser Förderverein wird einen Scheck über 150 Euro überreichen.“

Aus rein sportlicher Sicht macht die Benefiz-Aktion das ohnehin schwierige Auswärtsspiel für die Schongauer nicht unbedingt einfacher. Resch: „Ich gehe davon aus, dass viele Zuschauer im Stadion sein werden. Geretsried wird deshalb besonders motiviert sein.“

Auf dem Eis wird es also sicher nicht gerade kuschelig für die Mammuts.

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