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EA Schongau: Zwei Leistungsträger in der Abwehr bleiben

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Von: Roland Halmel

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Seit zwei Jahren bei der EA Schongau: Leonhard Zink wechselt 2020 vom TSV Peißenberg zur EAS.
Seit zwei Jahren bei der EA Schongau: Leonhard Zink wechselt 2020 vom TSV Peißenberg zur EAS. © Roland Halmel

Bei der EA Schongau gibt es weitere Personalentscheidungen: Zwei Routiniers in der Abwehr bleiben beim Bayernligisten. Ein Stürmer steht dagegen vor dem Absprung.

Schongau – Einige weitere Personalentscheidungen hat der Eishockey-Bayernligist EA Schongau bekannt gegeben. So bleiben Leo Zink und Mathias Schuster den „Mammuts“ treu – die Spieler sind Stützen in der Abwehr. „Beide haben eine extrem hohe Bindung zum Verein“, erklärt Teammanager Martin Resch.

Der 29-jährige Zink kehrte vor zwei Jahren aus Peißenberg an den Lech zurück. Davor absolvierte der Abwehrmann in Peiting, Essen und Leipzig immerhin 236 Oberliga-Spiele. In der Bayernliga kamen danach 75 Einsätze dazu. Mit Schuster kann die EAS ebenfalls auf einen erfahrenen Mann bauen. Der robuste Verteidiger, der bis auf vier Jahre in Pfaffenhofen seine komplette Karriere in Schongau verbrachte, zählt 34 Lenze und gehört damit zu den ältesten Spielern im Kader. „Die Liga wird stärker, deshalb ist es umso wichtiger, solche Leistungsträger wie Zink und Schuster zu halten“, sagt Resch.

Zink und Schuster bleiben bei der EA Schongau

Von einem Stürmer müssen sich die „Mammuts“ dagegen wohl verabschieden. Kevin Steiner steht beim EV Füssen auf der Wunschliste. Allerdings ist der Wechsel des 22-jährigen Angreifers zum Oberligisten noch nicht fix. „Kevin muss erst noch ein Try-Out absolvieren“, berichtet Resch, der sich durch die Anfrage des EVF aber auch in der eigenen Arbeit bestätigt sieht. „Unser Ziel ist es, heimische Spieler besser zu machen und weiterzuentwickeln. Das ist uns bei Kevin gelungen“, so Resch.

Einer der Erfahrensten im Team: Mathias Schuster (34) ist bei der EA Schongau eine feste Größe.
Einer der Erfahrensten im Team: Mathias Schuster (34) ist bei der EA Schongau eine feste Größe. © Halmel

Dem Teammanager zufolge wird die Kooperation der „Mammuts“ mit dem EV Füssen auch in der kommenden Saison fortgesetzt. „Die lief in der letzten Spielzeit für beide Vereine gut“, sagt Resch, der mit dem Oberligisten auch schon einen Termin für ein Testspiel vereinbart hat. Am 18. September gastieren die Schongauer in Füssen.

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In der Bayernliga bleibt es in der nächsten Saison bei 15 Vereinen, da Meister Klostersee den Sprung in die Oberliga wagt. Dafür kommt aus der Landesliga der EV Pegnitz dazu. „Nicht unbedingt ein Wunschverein“, meint Resch mit Blick auf die weiten Fahrten ins Freiluftstadion der Franken. „Trotzdem bleibt die Bayernliga eine extrem attraktive Liga“, urteilt Resch mit Blick auf die Konkurrenz. „Unser Ziel wird es wieder sein, mit kleinen Mitteln einen maximalen Erfolg zu erzielen.“ In der abgelaufenen Spielzeit ist dies mit Platz drei nach der Vorrunde und Rang fünf in der Aufstiegsrunde gelungen.

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