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Schongau zweimal auswärts: „Weiß auch nicht, warum das so ist“

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Von: Roland Halmel

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Voller Einsatz, volle Konzentration: Die Schongauer müssen am Wochenende gleich zweimal auswärts ran – und die Gegner sind alles andere als angenehm.
Voller Einsatz, volle Konzentration: Die Schongauer müssen am Wochenende gleich zweimal auswärts ran – und die Gegner sind alles andere als angenehm. © Halmel

Schweres Programm zum Abschluss der Bayernliga-Vorrunde: Die EA Schongau bekommt mit Amberg und Ulm/Neu-Ulm zwei richtige Brocken vorgesetzt. Beide Male müssen die „Mammuts“ auf Reisen gehen.

Schongau – Zwei Auswärtsspiele am Stück beschert der Bayernliga-Spielplan der EA Schongau am kommendenWochenende. „Keine Ahnung, warum das so ist“, wundert sich EAS-Coach Rainer Höfler über die Spielplangestaltung, die den „Mammuts“ zwei Duelle gegen die direkte Konkurrenz in der Spitzengruppe beschert. Nach dem Gastspiel am Freitag (18. November) beim Tabellensiebten ERSC Amberg (20 Uhr) geht’s am Sonntag (20. November) zu den „Donau Devils“ Ulm/Neu-Ulm (18 Uhr), die auf Platz vier rangieren. „Das werden zwei harte Nüsse“, sieht Höfler sein Team zweimal extrem gefordert. „Aber gegen starke Gegner spielen wir besser“, erinnert der EAS-Coach an viele gute Auftritte gegen Spitzenteams.

Schongau will seine Siegesserie gegen Amberg fortsetzen

„Wir haben jahrelang gegen den Abstieg gespielt, jetzt haben wir aber eine Entwicklung gemacht und sind vorn dabei. Diese Rolle müssen wir annehmen“, fordert Höfler. Nicht zuletzt deshalb will er den unbequemen Ambergern auf Augenhöhe begegnen. Gegen die Oberpfälzer, die erst vor zwei Jahren in die Bayernliga zurückkehrten und die in der vergangenen Saison einen guten sechsten Platz belegten, gewann die EAS in der vergangenen Spielzeit alle vier Vergleiche. Diese Serie würde Höfler gern ausbauen: „Ein weiterer Sieg wäre nicht schlecht.“ Topscorer bei Amberg sind Felix Köbele (17 Punkte), Michael Kirchberger (16 Punkte) und Brett Mennear (15). Auf diese beiden Stürmer müssen die Schongauer ein waches Auge haben.

Schongau muss auf tschechisches Sturmduo von Ulm/Neu-Ulm aufpassen

Das gilt aber noch viel mehr für das Stürmerduo der „Donau Devils“ des VfE Ulm/Neu-Ulm. Die beiden Tschechen Martin Podesva (28 Scorerpunkte) und Dominik Synek (27) rangieren unter den Top-Fünf-Angreifern der Bayernliga. „Die zwei sind schon stark“, weiß Höfler um die Torgefährlichkeit dieses Duos. Mit ihren Treffern trugen sie dazu bei, dass es bei den Schwaben, die in der vergangenen Saison nur den 15. und letzten Platz in der Hauptrunde belegten, bisher sehr gut läuft. Die personell weitgehend unveränderte Truppe, die von Martin Jainz und Alex Jäger gecoacht wird, hat nach zwölf Partien 26 Punkte auf dem Konto und damit zwei mehr als die Schongauer.

Bei Schongau fehlt nur Lubos Velebny

Nicht zu unterschätzen ist auch die Heimstärke des VfE Ulm/Neu-Ulm, die von sieben Spielen zuhause bisher nur eines verloren hat. Vergangene Saison gewann die EAS ihr Gastspiel an der Donau mit 8:3. Im Heimspiel reichte es dagegen nur zu einem 5:4-Erfolg nach Verlängerung. Personell kann Coach Höfler bis auf Lubos Velebny, der berufsbedingt fehlt, aus dem Vollen schöpfen. Auch der lange angeschlagene Torhüter Daniel Blankenburg ist wieder fit.

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