Wetter in Deutschland: DWD meldet höchste Warnstufe - wo jetzt schwere Gewitter drohen - Extrem-Hitze hält an

Wetter in Deutschland: DWD meldet höchste Warnstufe - wo jetzt schwere Gewitter drohen - Extrem-Hitze hält an
+
Noch im „Eishackler“-Trikot: Leonhard Zink im Spiel gegen die Schongauer „Mammuts“ – in der kommenden Saison trägt er die Farben der EAS.

Wieder ein „Eishackler“: Schongau bedient sich ein drittes Mal beim Nachbarn

  • vonKatrin Kleinschmidt
    schließen

Eishockey-Bayernligist EA Schongau ist ins Sommertraining gestartet. Der Kader ist mittlerweile nahezu komplett. Ein wichtiger Verteidiger hat gerade verlängert, ein anderer Spieler kam neu dazu.

Schongau – Noch steht eigentlich nichts fest: Wann startet die Eishockey-Bayernliga? Und in welchem Modus? Keiner weiß es. Und doch läuft längst die Vorbereitung bei den Vereinen – sie stellen ihre Kader zusammen, starten ins Sommertraining. Auch die EA Schongau hat bereits wieder losgelegt. Am Montag trafen sich die Spieler erstmals in der Eishalle – freilich, Abstände mussten eingehalten werden, Hygieneregeln beachtet. Aber immerhin kann etwas getan werden. Drei Mal wird nun pro Woche trainiert – so wie jedes Jahr. „Es tun alle gut daran, sich auf eine ganz normale Saison vorzubereiten“, sagt Teammanager Martin Resch.

Ob’s wirklich eine wird, könnte sich in den nächsten Tagen andeuten. Bei einem zweiten Web-Meeting der Bayernligisten und des Verbands soll es genauere Informationen darüber geben, wann und wie die Saison starten wird. „Wir hoffen also, dass wir bald Gewissheit haben“, sagt Resch.

EA Schongau startet ins Sommertraining

Wie der eigene Kader im Winter aussehen wird, ist hingegen schon größtenteils bekannt. Zumindest dem Verein. „Unsere Planung ist zu 90 Prozent abgeschlossen“, sagt der Teammanager und verspricht: „Wir werden noch einige Verlängerungen in der nächsten Zeit bekanntgeben können.“

Bleibt den „Mammuts“ treu: Daniel Holzmann verteidigt weiter für Schongau.

Eine wichtige verkündeten die „Mammuts“ bereits in dieser Woche: Verteidiger Daniel Holzmann bleibt seinen Schongauern treu. Der 25-Jährige hatte in der vergangenen Saison in 31 Spielen neun Tore erzielt und acht weitere vorbereitet. Wie viel Verantwortung er übernehmen kann, hatte er in den Play-Downs gegen Dorfen gezeigt. Im umkämpften Heimspiel drehte der offensive Verteidiger in der Schlussphase richtig auf, hielt mit seinen zwei Ausgleichstreffern seine Mannschaft im Spiel – und schoss sie in der Verlängerung sogar zum Sieg. Damit wendete er den Abstieg ab, denn beim Play-down-Stand von 1:1 wurde die Saison kurz danach abgebrochen.

Verlängerung mit Einschränkung

Doch Holzmanns Verlängerung hat auch eine Einschränkung. Denn er macht heuer seinen Meister, will sich Ende des Jahres darauf konzentrieren. Erst, wenn er den in der Tasche hat, wird er seinem Team wieder helfen.

Gut, dass die Lücke gefüllt werden kann. Mit Leonhard Zink hat die EAS einen neuen Verteidiger verpflichtet. Der spielte zuletzt für Ligakonkurrent Peißenberg – er ist damit der dritte Neuzugang, der von den „Eishacklern“ kommt. Seine Wurzeln aber liegen in Schongau. Dort stand der 27-Jährige einst als Bambini auf dem Eis. Nun trifft er ehemalige Kameraden wieder – wie Holzmann, Tobias Findl, Simon Maucher, Richard Schratt, Jonas Lautenbacher und Maximilian Mewes. Zink spielte auch für die Nachwuchsteams von Landsberg, Kaufbeuren, Füssen und Peiting. Beim ECP schaffte er den Sprung ins Oberligateam. Auch für Essen und Leipzig stand er in der dritten Liga auf dem Eis. Insgesamt kommt Zink auf 236 Oberliga-Spiele – da kommt viel Erfahrung nach Schongau.

Nur noch zwei Plätze im Kader frei

Bisher haben die „Mammuts“ vier Zugänge verkündet, dem stehen fünf Abgänge gegenüber. „Ich bin mir sehr sicher, dass uns unsere Neuzugänge weiterhelfen“, sagt Resch. „Wir haben eine sehr interessante Mannschaft, die einen Tick stärker sein dürfte als im vergangenen Jahr.“ Vorausgesetzt natürlich, dass sich die Spieler, und auch der neue Trainer, Ex-„Eishackler“ Rainer Höfler, gut einleben. „Wir sind dieses Jahr eine Wundertüte“, sagt Resch. „Aber ich habe ein sehr gutes Gefühl.“

Zwei Positionen sind noch frei – voraussichtlich stoßen noch ein Verteidiger und ein Stürmer zum Team dazu. „Das steht aber nicht fest, weil wir schon jetzt einige Spieler im Kader haben, die beide Positionen spielen können“, sagt Resch. Mit Jakob Muzik haben die „Mammuts“ bisher nur einen von zwei möglichen Ausländern im Kader. Der Verein wartet ab, wie der Heilungsprozess bei Milan Kopecky verläuft. Der Tscheche war Ende Januar auf dem Eis zusammengebrochen. „Wir sind mit ihm im Austausch“, sagt Resch. In den nächsten Wochen wollen sich Verein und Spieler zusammensetzen.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare