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ECP-Trainer Saal und sein besonderer Weihnachtswunsch

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Von: Roland Halmel

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Wieder einsatzbereit: Alexander Winkler (hier im Spiel gegen Passau) steht wieder zur Verfügung und soll in der Defensive für Stabilität sorgen.
Wieder einsatzbereit: Alexander Winkler (hier im Spiel gegen Passau) steht wieder zur Verfügung und soll in der Defensive für Stabilität sorgen. © Holger Wieland

Der Spielplan des EC Peiting in den kommenden Tagen hat es in sich. Heute geht es gegen Weiden, am Sonntag geht es zu Hause gegen Regensburg. Und dann warten weitere Spitzenteams - Coach Saal hat dabei einen besonderen Wunsch.

Peiting – Ein strammes und noch dazu knüppelhartes Programm wartet auf den EC Peiting in den nächsten zweieinhalb Wochen. Achtmal muss die Mannschaft von Trainer Anton Saal in dieser kurzen Zeit aufs Eis, sechsmal geht es dabei gegen Teams aus der Spitzengruppe der Oberliga Süd. Noch wartet der ECP auf einen Sieg gegen einen der Hochkaräter. „Jetzt wird es langsam mal Zeit, gegen ein Top-Team aus den ersten vier zu gewinnen“, lautet Saals Weihnachtswunsch.

Zunächst wartet auf sein Team ein „Oberpfalz-Doppel“: Am heutigen Donnerstag (20 Uhr) geht es zu den „Blue Devils Weiden“, am Sonntag (18 Uhr) spielt der ECP zu Hause gegen die „Eisbären Regensburg“. „Um gegen sie zu punkten, muss alles passen“, sagt Saal und schiebt die Favoritenrolle den Gegnern zu. Wobei beide schon auch schlagbar seien, fügt Saal hinzu.

EC Peiting will nun auch ein Top-Team schlagen

Die „Blue Devils“, bei denen der ECP erst vor zwei Wochen mit 2:7 unterlag, müssen derzeit einige Ausfälle verkraften. Am vergangenen Wochenende fehlten sieben Stammkräfte, darunter der Lette Edgar Homjakovs und der ehemalige Peitinger Rob Brown. „Sie spielen jetzt nur mit drei Reihen, das kommt uns entgegen, weil wir auch nur drei haben“, sagt Saal. Um in Weiden zu punkten, sei ein Faktor ganz wichtig: „Wir müssen den Respekt ablegen.“ Dieses Problem gegen namhaft besetzte Teams zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison beim ECP. „Wir haben gegen diese Topmannschaften oft stark begonnen, aber sobald wir ein Gegentor bekommen, geht es bergab“, so Saal. „Und dann müssen natürlich auch unsere Special-Teams funktionieren.“

Heimspiel-Tickets nur an der Abendkasse

Zum Heimspiel des EC Peiting in der Oberliga Süd am Sonntag, 26. Dezember, 18 Uhr, gegen die „Eisbären Regensburg“ dürfen – wie schon zuletzt – auch wieder Fans kommen. Es gelten dabei allerdings weiter spezielle, der Corona-Pandemie geschuldete Regeln. Dazu zählen Maskenpflicht und die 2Gplus-Regel. Obendrein dürfen maximal nur 625 Zuschauer ins Stadion. Wie der ECP mitteilt, bietet der Verein den Zuschauern ab 14.30 Uhr die Möglichkeit, sich „vor dem Spiel direkt am Stadion unter unserer Aufsicht zu testen“. Die Testkits müssen die Besucher allerdings selbst mitbringen. Tickets für das Spiel gibt es nur an der Abendkasse, es besteht keine Möglichkeit, online zu ordern.

Gegen den SC Riessersee (4:2) klappte das Überzahlspiel am vergangenen Sonntag mit drei Powerplaytoren recht gut. Das Unterzahlspiel war auch schon davor zumeist recht ordentlich. Wobei Saal hier etwas änderte. „Ich versuche, Leistungsträger hier ein bisschen zu schonen, weil sie sowieso schon stark belastet sind“, sagt der ECP-Coach.

Im Heimspiel gegen Regensburg werden die Peitinger vor allem in der Defensive ordentlich gefordert sein, schließlich kommen die „Eisbären“ mit der stärksten Offensive der Liga. Richard Divis, Nikola Gajovsky und Co haben in 18 Spielen 102 Tore erzielt. Wie stark der Angriff ist, zeigt unter anderem, dass Topscorer Andrew Schembri nominell in der dritten Reihe spielt. Trotzdem brauchen sich die Peitinger gegen die „Eisbären“ nicht zu verstecken. Im Hinspiel in Regensburg unterlag der ECP nur knapp mit 1:2. „Da haben wir ein gutes Spiel gemacht“, erinnert sich Saal, der hofft, dass sein Team wieder die Zweikämpfe sucht.

Den Peitinger Coach beschäftigt noch die Hiobsbotschaft aus der Vorwoche: Kreuzbandriss bei Manuel Bartsch. „Das ist echt bitter. Manuel war sehr gut drauf und man konnte ihn überall einsetzen“, sagt Saal. Die Hoffnung auf eine baldige Rückkehr von Simon Maier hat sich auch zerschlagen. „Er hat es im Training versucht, aber das war nicht das Gelbe vom Ei.“ Saal rechnet mit dem Stürmer-Routinier frühestens Mitte Januar. Der zuletzt erkrankte Alexander Winkler steht beim „Oberpfalz-Doppel“ dagegen wieder zur Verfügung.

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