Verteidiger Hubert Schöpf (Mitte) eröffnete das Toreschießen beim Peitinger 7:3-Sieg bei den Passau Black-Hawks, für die Martin Piecha (rechts) zweimal traf. foto: df

ECP beim 7:3 in Passau wie in besten Zeiten

Peiting - Drei Niederlagen in Folge waren genug, die Durststrecke hat der EC Peiting offensichtlich hinter sich gebracht. Mit 7:3 (1:3, 3:0, 3:0) setzte sich die Mannschaft von Trainer Leos Sulak bei den Passau Black Hawks souverän durch.

Im Stile einer Spitzenmannschaft der Oberliga Süd trat der EC Peiting bei den Niederbayern auf. Vielleicht nicht gleich im ersten Drittel, in der Zeit mussten sich die Eishockey-Cracks aus der Marktgemeinde noch auf den Gegner einstellen. Doch ab dem zweiten Durchgang hatten die Peitinger die Black Hawks im Griff und ließen sie nicht mehr aus ihren Fängen. Wermutstropfen im Freudenbecher war einzig eine Verletzung von Lubor Dibelka, der nach dem Schlusspfiff humpelnd vom Eis ging. Eine Muskelzerrung sei es, die den Topscorer bremste.

„Wir haben schon im ersten Drittel ordentlich gespielt“, attestierte Peitings Trainer seiner Mannschaft. „Aber zum Ende des ersten Durchgangs hin haben wir drei Fehler gemacht und sind dafür bestraft worden.“ Hubert Schöpf brachte die Gäste in Führung (3.), ehe Thomas Vogl (11.) und zweimal Martin Piecha (19. und 20.) für die Gastgeber trafen.

Nach Wiederbeginn war es um die Black Hawks aber schlecht bestellt. Das Geschehen spielte sich fast ausschließlich in der Passauer Hälfte ab. Michael Kreitl (25.) und Dibelka (25. und 27.) drehten das Spiel mit ihren schnellen Toren. Bis Ende des zweiten Durchgangs zählten die Peitinger noch vier Pfostenschüsse, was die Überlegenheit unterstreicht.

Ab der 21. Minute hütete Niklas Marschall das Tor. Allerdings nicht wegen eines Leistungsabfalls von Florian Hechenrieder. „Ich wollte Florian mal eine Pause geben“, begründete der Trainer den Wechsel. Auch hatte Sulak seine Sturmreihen neu formiert. Manfred Eichberger, Kreitl und Andrej Salzer bildeten die erste Reihe. Dibelka spielte mit Martin Pfohmann und Robin Slanina; während Nico Bentenrieder, Marc Vorderbrüggen und Patrick Feistle im dritten Sturm wirbelten.

Auch in Überzahl überzeugte der ECP und unterstrich seine Klasse als Powerplay-Team. So eröffnete Eichberger den dritten Durchgang nach 17 Sekunden mit einem Überzahl-Tor, dem Slanina (42.) und erneut Eichberger in Überzahl weitere Treffer folgen ließen. Dem hatten die Gastgeber nichts mehr entgegen zu setzen. Vielmehr ergaben sie sich ihrem Schicksal. Der EC Peiting spielte einfach zu gut. Die bessere Klasse der Oberbayern musste nachher auch Trainer Jukko Ollila anerkennen. In der 54. Minute erlebten die Besucher noch ein Handgemenge, das jeweils zwei Spielern beider Teams Strafen einbrachte. df

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Florian Stauder verlässt den EC Peiting: „Ich hatte elf schöne Jahre“
Derzeit herrscht in der Eishockey-Oberliga ein Transferstopp. Davor noch wurde der Wechsel von Florian Stauder vom EC Peiting zum EV Füssen bekannt. 
Florian Stauder verlässt den EC Peiting: „Ich hatte elf schöne Jahre“

Kommentare