Gefährlich allein gelassen: Thomas Maier tauchte vor ECP-Keeper Florian Hechenrieder auf. Links Milos Vavrusa. foto: df

Der ECP bezwingt den Nachbarn mit 6:4

Peiting - Auch das nächste Unternehmen in Sachen Vorbereitung auf die Saison in der Eishockey-Oberliga schloss der EC Peiting siegreich ab. Mit 6:4 (2:1, 2:0, 2:3) behauptete sich die Mannschaft im Landkreis-Derby gegen den TSV Peißenberg, der in der Bayernliga eine Klasse tiefer spielt.

EC Peiting gegen TSV Peißenberg - Bilder

Zwischendurch wurde Trainer Leos Sulak auch laut. Nämlich gleich zu Beginn des Schlussdrittels, als seine Defensive in schneller Folge zwei Gegentore zuließ und die Peißenberger durch Florian Barth (41.) und Martin Weckerle (42.) bedrohlich bis auf 3:4 rankamen. „Da haben wir nicht aufgepasst und waren noch in der Kabine“, wetterte der Peitinger Trainer, „wir haben ein paar dumme Tore kassiert und müssen besser nach hinten arbeiten“, kündigte er an.

Auch die nächsten Treffer ließen in der insgesamt vom EC Peiting überlegen geführten Partie nicht lange auf sich warten. Josef Kottmair sorgte für das 5:3 (46.), dem Christian Mayr 51 Sekunden später allerdings schon den vierten Treffer für den Bayernligisten folgen ließ. Wie Slalomstangen umkurvte der Schütze die Peitinger Abwehr. Das war zuviel für den Trainer. Sulak nahm erst einmal eine Auszeit, denn jetzt wurde ihm der Gegner doch zu gefährlich. Kaum wieder im Spiel, sorgte Martin Guth weitere 29 Sekunden später für das das 6:4.

„Der Peitinger Sieg ist in Ordnung gegangen“, attestierte Peißenbergs Trainer Hans Pfleger den Gastgebern „die bessere läuferische Leistung. Wenn wir mitzuspielen versucht haben, dann ist das in die Hose gegangen. Die Peitinger haben bewiesen, dass sie eine Spitzenmannschaft sind.“ Zufrieden war Peißenbergs Trainer mit seinen Neuen. „Auf die Leistung können wir aufbauen.“

Durchaus zufrieden war auch Peitings Trainer. Patrik Beck wirbelte, ging weite Wege und beteiligte sich auch an der Torausbeute. „Aber wir haben noch zu viele Chancen ausgelassen“, klagte Leos Sulak und sprach schon das Anfangsdrittel an. In den ersten zwölf Minuten spielten sich die Gastgeber eine Unzahl an Möglichkeiten raus und beherrschten den Gegner. Guth (11.) und Verteidiger Fabian Weyrich (12.) brachten den ECP mit 2:0 in Führung, doch nach dem Anschlusstreffer durch Timmo Weindl (12.) spielten die Gäste gut mit.

Dass es in der Peitinger Defensive nicht mehr so gut funktionierte mochte seinen Grund haben. Der Kapitän ging von Bord, Gordon Borberg musste nach einem Kniecheck im ersten Drittel schon die Dusche aufsuchen. Zu den Ausfällen gesellte sich später noch Thomas Zeck, so dass die Defensive gehandikapt war.

Freuen durften sich nicht nur die Cracks und Fans der Pirates über den Sieg, sondern auch der Kassier war zufrieden. Über 600 Besucher kamen zum Derby, doppelt si viele wie in den vorherigen Begegnungen. Peißenberg hat durchaus Anziehungskraft. df

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