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Christian Mayr stürmt für Peiting. foto: rh

Christian Mayr stürmt für den EC Peiting

Peiting - Der EC Peiting wurde gestärkt, für Peißenberg bedeutet der Wechsel eine Schwächung. Christian Mayr, vorige Saison beim SC Riessersee im Einsatz, bekam dort keinen Vertrag mehr und wechselte zunächst zum TSV Peißenberg. Jetzt schloss er sich kurzfristig dem EC Peiting an und stürmt in der Oberliga.

Beim Testspiel der Peißenberger gegen die EA Schongau fehlten dem Bayernligisten gleich vier Top-Stürmer. Am leichtesten erklärt war die Absenz von Thomas Maier, der sich beim Aufwärmen verletzte. Bei den anderen drei war der Erklärungsbedarf größer.

Am meisten Staub wirbelte Butzi Mayr auf. Der 32-jährige, der erst Ende August nach zähen Verhandlungen von Eishackler-Chef Rudi Mach an die Ammer gelotst wurde, bat vor dem Spiel telefonisch um eine Vertragsauflösung. „Er will es noch einmal höherklassig versuchen, und das wollte ich ihm nicht verwehren“, erklärte Mach seine Zustimmung zu Mayrs Wechselwunsch. „Wir haben uns im Guten getrennt“, ergänzte der Eishackler-Chef.

Deutlich angesäuerter reagierte das Peißenberger Trainerduo auf diese überraschende Entwicklung. „Eine Stunde, nachdem er bei uns angerufen hat, unterschrieb er in Peiting“, grummelte Co-Trainer Dieter Maier. „Wir können mit dem Abgang leben“, will das Trainergespann Hans Pfleger und Maier keinen Ersatz für den Abtrünnigen suchen. „Die Mannschaft wird jetzt noch enger zusammenrücken, um die Lücke zu schließen“, ist Eishackler-Vize Stefan Rießenberger überzeugt, das das Team dadurch nicht geschwächt wird und der Ausfall kompensiert werden kann.

„Christian Mayr hat sich selbst bei uns gemeldet, nachdem er gesehen hat, dass wir einen Stürmer suchen“, bescheinigte Geschäftsführer Peter Gast vom EC Peiting. Der hatte auch erfahren, dass der Murnauer nicht so gut mit dem Trainer ausgekommen sei. Deshalb hatte Gast auch ein längeres Gespräch mit Peißenbergs Eishockey-Chef Rudi Mach geführt. „Das alles hat sich zwischen uns im Guten geregelt“, bestätigte Peitings Geschäftsführer, für den der Stürmer eine willkommende Verstärkung ist. „Für die Oberliga ist er jedenfalls gut, und er wird uns helfen“, spricht er die Qualitäten von Mayr als Torjäger an. Auch menschlich passe der 32-Jährige zur Peitinger Mannschaft. „Der ist immer für Stimmung gut“, so Peter Gast, nachdem die Personalie abgeschlossen ist.

Natürlich ist auch Trainer Leos Sulak froh über die Verstärkung. „Das ist ein guter Spieler, und der passt gut in unsere Mannschaft“, bekräftigte der 55-Jährige die Notwendigkeit der Verstärkung, nachdem sich Klaus Müller aus gesundheitlichen Gründen abgemeldet hat. In welcher Sturmreihe Christian Mayr spielen wird, das konnte Sulak gestern noch nicht sagen. Dann die Verpflichtung wurde erst kurz vor der Vertragsunterzeichnung mit ihm abgesprochen, und gestern machte der 32-Jähirge erstmals das Training mit. „Das ist ein Rechtshänder, und den können wir gut gebrauchen“, so Sulak.

Weitere Personalprobleme könnten Peißenberg schwächen. Darren McKague hat noch keine Freigabe vom belgischen Verband, und Marco Pfleger bekam bei den Junioren eine Matchstrafe, die auf die Senioren übertragen wird. df/rh

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