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EC Peiting sagt beide Wochenend-Partien ab

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Von: Roland Halmel

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Kein schnelles Wiedersehen: Nach dem Gastspiel vergangenen Mittwoch in Rosenheim wären die Peitinger (in roten Trikots, hier Florian Stauder) am Sonntag erneut auf die Starbulls getroffen. Da bei Rosenheim jedoch einige Verdachtsfälle aufgetreten sind, fällt die Partie jedoch ebenso aus die das Freitagsspiel des ECP in Regensburg.
Kein schnelles Wiedersehen: Nach dem Gastspiel vergangenen Mittwoch in Rosenheim wären die Peitinger (in roten Trikots, hier Florian Stauder) am Sonntag erneut auf die Starbulls getroffen. Da bei Rosenheim jedoch einige Verdachtsfälle aufgetreten sind, fällt die Partie jedoch ebenso aus die das Freitagsspiel des ECP in Regensburg. © säuberlich

Nicht nur aus sportlicher Sicht hat das Gastspiel des EC Peiting in Rosenheim negative Folgen. Von Corona betroffen sind aber auch die Bayernligisten Schongau und Peißenberg.

Peiting – Unerfreuliche Nachrichten trudelten am Dreikönigstag beim EC Peiting ein. Einen Tag nach dem Gastspiel bei den Starbulls Rosenheim, das bekanntlich mit einer 2:8-Pleite endete, vermeldeten die Starbulls vier Corona-Verdachtsfälle. Deshalb wurden die folgenden Spiele der Rosenheimer, darunter das für diesen Sonntag angesetzte Gastspiel in Peiting, in Absprache mit den betroffenen Vereinen und dem Deutschen Eishockeybund (DEB) abgesagt. Als Vorsichtsmaßnahme wurde zudem die Freitags-Partie des ECP bei den Eisbären Regensburg ebenfalls kurzfristig gestrichen. „Wir müssen es so nehmen, wie es ist. Angesichts der vielen Fälle im Profisport war das aber abzusehen“, sagte ECP-Coach Anton Saal mit Verweis auf die gehäuften Corona-Ausbrüche in der DEL und DEL2 im Eishockey, aber auch in der Fußball-Bundesliga.

Bei den Peitingern waren die umgehend anberaumten Tests am vergangenen Donnerstag indessen allesamt negativ. „Wir werden uns jetzt nochmals alle am Sonntag oder Montag testen. Dann sollte auch genügend Zeit verstrichen sein, um sicher zu gehen, ob man sich angesteckt hat“, so Saal zur weiteren Vorgehensweise. Bei entsprechend negativen Resultate würden die Peitinger dann in Absprache mit dem Gesundheitsamt wieder in den Trainingsbetrieb einsteigen.

Eishockey: Auch das Gastspiel des EC Peiting in Lindau steht auf der Kippe

Am kommenden Freitag, 14. Januar, ginge es dann regulär mit dem Gastspiel beim EV Lindau weiter. Allerdings gab es auch bei den „Islanders“ in dieser Woche Corona-Fälle. Wenn es sich dabei um die Omikron-Variante handelt, „dann käme die ganze Mannschaft in Quarantäne, und dann würde das Spiel ausfallen“, so Saal. Peitings Trainer geht derzeit aber davon aus, dass seine Mannschaft das Gastpiel am Bodensee bestreiten wird. „Noch sieht es in der Oberliga ja gut aus“, so Saal über die bisher noch überschaubare Anzahl an Spielabsagen in der Liga – im Gegensatz zur Ausfall-Flut in der DEL und DEL2. „Bei uns wird es dann sicher ein paar Spiele unter der Woche geben. Sollten es noch mehr Ausfälle werden, dann greift halt der Quotient“, sieht Saal aktuell keinen Grund zur Panik.

Eishockey: In der Bayernliga kommt die Quotientenregel zur Anwendung

Das gilt eigentlich auch für die Bayernliga, in der zuletzt ebenfalls zahlreiche Spiele gestrichen werden mussten. Da bis auf den ESC Dorfen aber alle Mannschaften bereits die 75-Prozent-Quote an absolvierten Spielen erfüllt haben, ist relativ sicher, dass die vor der Saison vereinbarte Quotientenregel zur Anwendung kommen kann. „Die Dorfener brauchen noch ein Spiel – und das werden sie hinbekommen“, ist Martin Resch, Teammanager der EA Schongau, guter Dinge, dass auch der ESC die nötige 21-Spiele-Marke noch erreicht.

Eishockey: EA Schongau sagt Heimspiel gegen Tabellenführer Klostersee ab

Die „Mammuts“ haben sie bereits übertroffen, deshalb können sie die Absage der Heimpartie an diesem Sonntag gegen den EHC Klostersee wegen einiger Corona-Fälle beim Spitzenreiter verschmerzen. „Unsere Jungs, die derzeit sehr gut drauf sind, hätten aber gern gespielt. Außerdem gehen uns natürlich auch Zuschauereinnahmen verloren“, bedauert Resch. „Aufgrund der Kürze der Zeit, wird es keinen Ausweichtermin mehr geben“, sieht der EAS-Teammanager keine Chance, das Spiel noch nachzuholen. Die Hauptrunde in der Bayernliga endet am 16. Januar.

Resch wurmt indessen noch ein anderer Umstand. Die sechs Spiele Sperre, die Jason Lavallée nach seinem Ausraster gegen Schweinfurt aufgebrummt bekam, kann der Topscorer der EAS definitiv nicht mehr in der Hauptrunde absitzen. „Abgesagte oder ausgefallene Spiele zählen nicht dazu, deshalb wird Jason auch noch in den ersten Spielen der Meisterrunde fehlen“, berichtet Resch. Die Schongauer werden am folgeden Wochenende, sofern nichts mehr dazwischen kommt, nur noch zwei Partien austragen.

Eishockey: TSV Peißenberg befindet sich schon fast eine Woche in der Coronapause

Darunter fällt auch das Landkreisderby beim TSV Peißenberg am Freitag. Spätestens zum Duell gegen den Nachbarn vom Lech wollen auch die „Miners“, die sich schon seit vergangener Woche in der Coronapause befinden, wieder mitmischen. „Es hat bei uns keine weiteren Fälle gegeben“, vermeldet Peißenbergs Coach Christian Kratzmeir, nachdem bei sechs Miners-Spielern das Corona-Virus nachgewiesen worden war. Die ersten Betroffenen, bei denen die Tests am Mittwoch vergangener Woche angeschlagen hatten, sind inzwischen raus aus der Quarantäne. „Aber Omikron schwebt noch als Damoklesschwert über uns“, so Kratzmeir. Es lägen noch nicht alle endgültigen Befunde der danach aufgetretenen Fälle vor. An diesem Samstag rechnet er mit neuen und hoffentlich erfreulichen Nachrichten. „Dann könnten wir in Absprache mit dem Gesundheitsamt am Sonntag wieder ins Training einsteigen“, sagt Kratzmeir.

Die Austragung des Nachholspiels am kommenden Dienstag, 11. Januar, zuhause gegen Königsbrunn, wäre dann möglich. Sollten die Peißenberger erst ein paar Tage später aufs Eis zurückkehren, müsste diese Partie ebenfalls ausfallen. „Wir hoffen dann halt, das Heimspiel gegen Schongau machen zu können“, so Kratzmeir.

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