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Gut gekämpft, ganz knapp geschlagen

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Von: Jochen Schröder

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EC Peiting EHC Freiburg
Hängende Köpfe - wie hier bei Thomas Zeck - sind nach der Niederlage gegen Freiburg nur bedingt angesagt. Schließlich erkämpft sich der EC Peiting einen Punkt. © BSE-pictures

Peiting - Im Heimspiel gegen den Tabellenführer aus Freiburg zeigt der EC Peiting seine wohl bis dahin beste Saisonleistung. Die Peitinger kämpfen stark, spielen auf Augenhöhe - und müssen sich erst in der Verlängerung beugen.

Die Peitinger legen los wie die Feuerwehr, laufen und checken die Peitinger, was das Zeug hält. Dominic Krabbat und Manfred Eichberger kommen zu den ersten Chancen, die Freiburger dagegen anfangs gar nicht in ihr Spiel. Es ist Feuer in der Partie, das merken die rund 580 Zuschauer schon nach den ersten Checks. In der 14. Minute muss ein Freiburger mit einer Gesichtsverletzung blutend vom Eis. Im Spiel wird es später zahlreiche Strafzeiten auf beiden Seiten geben.

Die Gastgeber legen ein Tempo vor, so dass sich so mancher Zuschauer fragt, wie lange sie das durchhalten können. Und dann passiert es: In der ersten Unterzahl zieht Freiburg sein Top-Überzahlspiel auf und trifft zum 1:0 (18.). Eine Minute vor Schluss folgt aus einem Gestochere vor dem Peitinger Kasten das 2:0 für Freiburg.

Die Enttäuschung bei den bis dahin wie aufgedreht aufspielenden Peitingern ist groß. Doch die Moral ist noch großer. Der ECP kommt wie zu Beginn hoch motiviert aus der Kabine. In Überzahl lenkt Dominic Krabbat einen Distanzschuss von Andreas Feuerecker mit dem Körper zum Anschlusstreffer ins Freiburger Tor (22.). Es ist und bleibt hitzig. Michael Baindl trifft auf Zuspiel von Zbynek Hrdel und Tim Rohrbach zum 2:2-Ausgleich (25.). Es folgen viele Nickligkeiten und Strafzeiten auf beiden Seiten. Cody Carlson und wieder Baindl treffen bei einem Gegentor zur 4:3-Pausenführung der Peitinger.

Im dritten Durchgang liefern sich beide Teams einen Schlagabtausch mit hohem Tempo und Chancen auf beiden Seiten. Der Sieg für Peiting, die vermeintliche Sensation, scheint zum Greifen nahe. Als Michi Baindl wegen hohen Stocks fünf Minuten plus eine Spieldauerstrafe bekommt, fällt das aus Peitinger Sicht unglückliche 4:4 aus einem Gestochere vor dem Tor heraus – Verlängerung. Und eine Minute vor Schluss fälscht Freiburgs Tobias Kunz einen Schuss von Milos Vavrusa zum 5:4-Siegtreffer für Freiburg ab.

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