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Zurück auf dem Eis: Simon Maier (r.) bereitete das 1:0 mit vor. Einige Male scheiterten er und der ECP an Lindaus Goalie Michael Böhm. 

Peiting macht’s wieder spannend

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Eine Wahnsinns-Tat von Goalie Hechenrieder, ein Ausgleich, ein Tor drei Sekunden vor Schluss: Der EC Peiting und der EV Lindau lieferten am Freitagabend passend zur Primetime ein spannendes Spiel ab.

Peiting – Es wird so langsam zur Gewohnheit. Wenn der EC Peiting vor seinem Publikum auftritt, dann macht es der Eishockey-Oberligist zurzeit ziemlich spannend. Nach dem Last-Minute-Sieg gegen Memmingen und der knappen Niederlage gegen Rosenheim war’s auch den dritten Freitag in Folge im Peitinger Eisstadion aufregend. Einige Zeit steht es da gegen die EV Lindau Islanders unentschieden, dann führt Peiting nur mit einem Tor Vorsprung. Erst drei Sekunden vor Schluss gelingt Milan Kostourek das Tor zum 3:1-Endstand.

Bis der Puck in Richtung eines Tores kommt, dauert’s im ersten Drittel ein bisschen. Lindaus Victor Lennartsson zieht nach knapp fünf Minuten ab – doch der Schuss ist zu harmlos. Peiting spielt sich nach und nach warm. Simon Maier ist es schließlich, der den Führungstreffer einleitet. Der Stürmer, der wegen einer Verletzung seit 18. Januar ausgesetzt hatte, spielt zurück auf Andreas Feuerecker, der gibt weiter an Milan Kostourek – der Stürmer zögert nicht lang. Drin. In der 20. Minute hat der ECP im Powerplay gleich mehrere Gelegenheiten, auf 2:0 zu erhöhen. Doch Feuerecker, Dominic Krabbat und Florian Stauder treffen nur Goalie Michael Böhm, der eigentlich zum DEL2-Kader der Ravensburg Towerstars gehört und mit Förderlizenz erstmals für Lindau spielt. Er bekommt Anfang des zweiten Drittels richtig viel zu tun. Sechs Minuten lang bestürmt der ECP Böhms Tor. Doch selbst im Powerplay will einfach kein Treffer gelingen. Das rächt sich. Lindau findet zurück ins Spiel. Lennartsson scheitert in der 31. Minute noch an ECP-Torwart Florian Hechenrieder. Wenige Sekunden und eine Unterbrechung später klingelt’s. Jan Hammerbauer ist der Ausgleich gelungen. Es ist das 100. Gegentor für Peiting in dieser Saison – damit hat der ECP aber noch immer die beste Abwehr der Liga.

Im letzten Drittel düst Bradley Miller nach knapp fünf Minuten hinter Lindaus Tor entlang. Ein kurzer Blick, ein perfekter Pass – zack, Peiting führt wieder. Ty Morris muss nur den Schläger hinhalten. Im Powerplay drückt der ECP auf das 3:1. Aber Feuerecker und Kostourek treffen wieder nur Böhm. In der 55. Minute rettet Hechenrieder mehrfach den Vorsprung. Dann muss Krabbat auf die Bank. In Unterzahl wackelt der ECP. Aber Hechenrieder zeigt wieder einmal seine Klasse. Er wehrt erst einen Schuss ab – und hechtet dann in den zweiten. Eine Wahnsinns-Tat. Danach passiert nicht mehr viel – bis auf das 3:1 natürlich.

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