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Erstes Play-off-Tor der Saison: Anton Saal trifft zum 1:0.

EC Peiting legt vor: erster Sieg im ersten Play-off-Spiel

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So hat sich der EC Peiting das vorgestellt: Nach einer starken Saison gelingt jetzt auch ein guter Start in die Play-offs.

Peiting - Flammen auf dem Eis, Einlaufkinder, das Publikum mit Wunderkerzen in den Händen und der Trommlerzug Peiting, die musizierend aufs Eis marschiert... Na, wonach klingt das? Richtig! Es ist Play-off-Zeit. Und die hat der Meister der Eishockey-Oberliga Süd, der EC Peiting, nicht nur mit einem angemessenen Rahmenprogramm begonnen, sondern auch mit dem entsprechenden Ergebnis: einem Sieg. Im ersten Duell mit den Füchsen aus Duisburg gelang ein 4:1-Erfolg (1:0/1:0/2:1). 

Im ersten Drittel setzt der ECP die Füchse gleich gehörig unter Druck. Düsseldorfs Goalie Sebastian Staudt fliegt der Puck einige Male um die Ohren. In der dritten Minute hat Simon Maier zwei Chancen, um den Süd-Meister in Führung zu bringen, danach versuchen es Andreas Feuerecker, Robin Deuschl und Tim Rohrbach - trotzdem steht‘s nach fünf Minuten noch 0:0. Dann kommen auch die Füchse zu ein paar Chancen, aber ECP-Torwart Florian Hechenrieder ist hellwach. Auch als Lukas Gohlke unfreiwillig für Duisburgs Sam Verelst auflegt (7.), ist Peitings Goalie zur Stelle. Als Gohlke dann wegen Beinstellens für zwei Minuten vom Eis verbannt wird (11.), kann der ECP die Füchse die meiste Zeit vom Tor fernhalten. Jan Tramm kommt zwar zum Schuss, trifft aber den eigenen Mann. Den Versuch von Verelst wehrt Hechenrieder ab (13.). Nach zwei weiteren Peitinger Chancen ist es dann der Kapitän, der das erste Play-off-Tor der Saison schießt. Aus kurzer Distanz - und nach Vorbereitung von Dominic Krabbat und Milan Kostourek - haut Anton Saal die Scheibe ins Netz. 14:47 Minuten sind da gespielt.

Es dauert fast 23 Spielminuten, bis es das nächste Mal klingelt. Ty Morris ist es, der die Scheibe zum 2:0 einschiebt (37:13). Danach knallt er den Schläger gegen die Bande - pure Erleichterung. Denn der ECP hat sich zuvor schwer getan, den Puck im Tor unterzubringen. Kostourek arbeitet in der 25. Minute eine schöne Chance heraus. Er fährt auf den Füchse-Goalie zu, holt aus und umkreist dann doch das Tor, um schließlich Simon Maier aufzulegen - doch der scheitert ebenso wie Feuerecker im Nachschuss. Zehn Minuten später vergibt der ECP gleich mehrere Gelegenheiten innerhalb kürzester Zeit. Saals Schuss wird abgewehrt, Fabian Weyrich pfeffert den Puck ans Gestänge und Feuereckers Versuch hält Duisburgs Staudt ebenso wie jenen von Bradley Miller. Morris Treffer kurz darauf ist mehr als verdient.

Im letzten Drittel trifft Duisburg überraschend - denn zu diesem Zeitpunkt ist Peiting in der Überzahl. Da legt André Hübscher für Diego Hofland auf, der einnetzt. 1:2 - es sind noch neun Minuten zu spielen. „Kämpfen“ hallt es von den Rängen. Peiting kämpft freilich. Duisburg auch. Die Füchse sogar so sehr, dass sie aus Versehen zu sechst auf dem Eis stehen. Fünf Minuten vor Schluss beschert das dem ECP ein erneutes Powerplay, das diesmal gut endet. Simon Maier erhöht auf 3:1. Eine halbe Minute vor Schluss netzt dann noch Florian Stauder zum 4:1 in leere Tor ein. Der Sieg ist geschafft. Zumindest der erste.

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