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Mit einem guten Gefühl geht der EC Peiting ins Knaller-Wochenende (Archvibild).

Eishockey-Oberliga

Erst Derby, dann kommt der Spitzenreiter - EC Peiting legt Hauptaugenmerk auf Defensivverhalten

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Das kommende Wochenende hat es für den EC Peiting in sich: Erst geht es zum Derby nach Füssen, dann kommt der Spitzenreiter Deggendorf.

Peiting – Mit einem Sechs-Punkte-Wochenende im Rücken geht es für den EC Peiting in der Eishockey-Oberliga in zwei Spitzenspiele. Am heutigen Freitag (19.30 Uhr) tritt der ECP zum Derby beim punktgleichen EV Füssen an. Am Sonntag (18 Uhr) kommt Spitzenreiter Deggendorf nach Peiting. Gegen beide Teams konnten die Peitinger das Hinspiel für sich entscheiden – gegen Füssen aber erst im Penalty-Schießen und gegen Deggendorf in der Verlängerung.

„Es hilft nicht, aber schadet auch nicht“, sagt ECP-Coach Sebastian Buchwieser. „Es waren ja sehr knappe Spiele.“ Aus den Partien konnte Buchwieser aber Dinge mitnehmen, um sich nun gezielt auf die Kontrahenten vorzubereiten. „Zu diesem Zeitpunkt in der Saison wird gegnerorientiert trainiert“, berichtet er.

Im Peitinger Training lag der Fokus auf der Defensive

Im Hinblick auf das heutige Derby stand vor allem das Defensivverhalten in der eigenen Zone im Vordergrund. „Im Hinspiel hat Füssen aus unseren Fehlern Tore gemacht“, erklärt Buchwieser. Die wollen die Peitinger abstellen und dann schnell nach vorne spielen. „Es gibt einen Verteidiger, den wir läuferisch attackieren wollen“, sagt Buchwieser. Dass die Aufgabe nicht leicht wird, ist dem Trainer bewusst. „Füssen ist mit das stärkste Team zurzeit und hat einen Lauf“, so Buchwieser. Gegen Deggendorf, „den Topfavoriten schlechthin“, liegt dann der Fokus darauf, die neutrale Zone zu halten. „Wir dürfen sie nicht so leicht in unser Drittel kommen lassen“, sagt der 39-Jährige.

In dieses Knaller-Wochenende gehen die Peitinger mit einem guten Gefühl. Vergangenes Wochenende siegte der ECP 3:1 in Sonthofen und 7:5 gegen Rosenheim. „Wir haben wirklich gut gespielt“, sagt Buchwieser hochzufrieden. Oft habe diese Saison Florian Hechenrieder die Siege festgehalten, so Buchwieser. „Er war wieder saustark, aber wir waren offensiv wesentlich gefährlicher und sind dominanter aufgetreten.“ Auch die fünf Gegentore gegen Rosenheim ließen den Trainer nicht kritisch werden. „Rosenheim hatte nicht viele Chancen. Die haben sie halt genutzt.“

ECP-Kapitän Feuerecker kehrt aufs Eis zurück

Ob Florian Stauder, der zuletzt wegen Rückenproblemen ausgefallen war, beim Spiel in Füssen wieder dabei sein kann, ist noch fraglich. Unterstützung werden die Peitinger wieder von Förderlizenzspieler Max Oswald bekommen. „Das tut uns gut“, sagt Buchwieser. Erfreulich ist zudem, dass Kapitän Andreas Feuerecker, der sich im ersten Saisonspiel an der Schulter verletzt hatte, wieder auf dem Eis trainieren konnte. „Er braucht aber noch Zeit“, so der Trainer.

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