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EC Peiting: Überraschender Abgang eines Talents

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Von: Roland Halmel

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Seinen Abgang bedauert der EC Peiting: Defensivspieler Maximilian Söll hat sich beim EC Peiting zu einer festen Größe etabliert.
Seinen Abgang bedauert der EC Peiting: Defensivspieler Maximilian Söll hat sich beim EC Peiting zu einer festen Größe etabliert. © Roland Halmel.

Das kam überraschend: Den EC Peiting verlässt ein Verteidiger-Talent, mit dem der Oberligist im Hinblick auf die kommende Eishockey-Saison fest gerechnet hatte.

Peiting – Gute und schlechte Nachrichten gab es in den vergangenen Tagen für den EC Peiting, der derzeit an der Zusammenstellung seines Kaders für die kommende Saison bastelt. Der Oberligist verlängerte mit zwei Talenten, musste aber auch den schmerzlichen Abgang eines fest eingeplanten Spielers hinnehmen.

Maximilian Söll wird den EC Peiting in Richtung DEL2 verlassen. „Er ist mit dem Wechselwunsch auf uns zugekommen und wir haben dem entsprochen“, berichtete ECP-Coach Anton Saal, der fest damit gerchnet hatte, dass der 20-jährige Verteidiger weiter für das Team spielt. „Er hätte bei uns einen weiteren Schritt machen können“, bedauert Saal den Abgang des vielversprechenden Abwehrmanns, der schon mit 16 Jahren in der ersten Peitinger Mannschaft debütierte.

Mit Maximilian Söll hatte der ECP fest geplant

Mit inzwischen 126 Oberligaspielen entwickelte sich Söll zu einem festen Baustein der ECP-Defensive. „Schade, dass er geht, aber es macht uns natürlich auch stolz, dass er den Sprung in die zweite Liga schafft“, ergänzte Saal, ohne den Verein zu nennen, zu den es Söll zieht. Der unerwartete Wechsel von Söll hat auch Auswirkungen auf das Kadergrundgerüst: „Wir müssen jetzt etwas umplanen“, sagt Saal.

Zur Peitinger Mannschaft sollte auch Thomas Schmid gehören, der beim ECP ganz weit vorne auf der Wunschliste stand. Der 28-jährige Verteidiger stand, in der Saison 2018/2019, schon für 18 Spiele für die Peitinger auf dem Eis. Danach zog es den gebürtigen Weilheimer, der im Nachwuchs in Peißenberg und Tölz spielte, nach Erfurt in die Oberliga Nord. „Wir waren an Thomas dran, aber dann kam der SC Riessersee“, so Saal. Schon beim Werben um Lubor Dibelka hatten die Peitinger gegenüber dem SCR das Nachsehen.

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Der Weggang von Söll und die Absage von Schmid wirkt sich bei den Peitingern möglicherweise auch auf die Besetzung der Ausländerstellen aus. Das letzte Wort ist bei der Frage aber noch nicht gesprochen. Vieles ist auch davon abhängig, wie sich die Oberligisten beim Thema „Dritter Ausländer“ verhalten. Diese Idee wird am Samstag auf der Ligentagung besprochen.

Mühlegger und Postel bleiben beim ECP

Geklärt ist indessen alles in Bezug auf Tim Mühlegger. Der 20 Jahre alte Allrounder, der sowohl in der Abwehr als auch im Sturm eingesetzt werden kann, bleibt den Peitingern treu. „Wir sind zufrieden mit seiner Entwicklung, die hoffentlich so weiter geht“, sagt Saal über Mühlegger, der in der vergangenen Saison viel Eiszeit beim Förderlizenzpartner Kempten in der Bayernliga bekam und so im Oberliga-Endspurt auch beim ECP eine feste Größe wurde. „Tim muss körperlich noch zulegen“, hat Saal dem Talent aber ins Stammbuch geschrieben.

Ähnliches gilt für einen weiteren Nachwuchsspieler, der ebenfalls weiterhin das Peitinger Trikot tragen wird. Louis Postel deutete bei den 19 Spielen, die er in der vergangenen Spielzeit in der Oberliga absolvierte, sein Potenzial bereits an. Dem 18-jährigen Stürmer gelangen auch ein Tor und vier Vorlagen. „Louis hat seine Chance genutzt“, lobt Saal den Angreifer, der in der kommenden Saison auch noch DNL spielen kann, aber fix zum Kader des Oberliga-Teams gehören wird.

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