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Schaut her, der war drin: Brad Miller trifft am Dienstagabend gegen Duisburg drei Mal.

Miller schießt EC Peiting ins Viertelfinale

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Der EC Peiting hat sich ein freies Wochenende erspielt. Im dritten Play-off-Spiel gegen Duisburg gab’s den dritten Sieg. Damit steht der ECP im Viertelfinale.

Peiting – Es ist wahrlich kein Spaziergang am Dienstagabend. Der Eishockey-Oberligist EC Peiting tut sich schwer gegen die Füchse aus Duisburg. Doch auch ein zwischenzeitlicher Rückstand stoppt das Team nicht. Es gewinnt 6:3 und steht im Viertelfinale. Bis dahin war’s ein harter Kampf.

Duisburg macht am Dienstagabend von Beginn an deutlich, dass es alles daran setzen wird, sich die Chance aufs Viertelfinale noch zu erhalten. Die erste Möglichkeit haben die Füche, als Brad Miller die Scheibe im Zweikampf verliert, aber Ricco Ratajczyk nutzt sie nicht (3.). Beim Konter verzieht wiederum Peitings Kapitän Anton Saal. Und es geht munter mit Torchancen hüben wie drüben weiter. Peitings Goalie Florian Hechenrieder und die Abwehr sind aber zur Stelle – und nach fünf Minuten auch mal der Pfosten. Dann geht’s schnell nach vorn für den ECP. Miller bedient Florian Stauder und der verwandelt zum 1:0. In der zehnten Minute gehen die Gastgeber dann ganz überlegt vor, schieben den Puck hin und her, Duisburg steht mit allen Mannen hinten drin. Tim Rohrbach probiert es, zieht ab – abgewehrt. So ergeht’s kurze Zeit später auch dem Schuss von Andreas Feuerecker, Milan Kostourek trifft im Nachsetzen die Scheibe nicht richtig. Der ECP verpasst es, seine Führung auszubauen. Das rächt sich hinten. Manuel Bartsch holt die Scheibe mit dem Schläger aus der Luft und legt unfreiwillig für Pavel Pisarik auf. Der lässt sich nicht zwei Mal bitten und knallt das Ding in die Maschen: 1:1.

Aber Bartsch ist wahrlich nicht der einzige, der an diesem Abend patzt. Der ECP erlaubt sich auch im zweiten Drittel viele Fehler. Und bringt sich so selbst in Schwierigkeiten. Zwar geht Peiting durch ein schön herausgespieltes Tor von Brad Miller mit 2:1 in Führung und erarbeitet sich auch danach gute Chancen, aber das Team ermöglicht eben auch Duisburg gute Gelegenheiten. Nach 30 Minuten muss Hechenrieder zwei Mal eingreifen, nach 37 Minuten ist er dann machtlos. Da verwandelt Artur Tegkaev. Eine anschließende Unterzahl übersteht Peiting unbeschadet, doch eine Sekunde vor Schluss stochert André Hübscher die Scheibe an Hechenrieder vorbei zur 3:2-Führung für die Füchse.

Doch Duisburg kann diese nur während der Pause genießen. Nach 67 Sekunden gleicht Miller wieder aus, nach starker Vorarbeit von Ty Morris. Und der Verteidiger legt im Powerplay gleich noch sein drittes Tor des Tages nach – 4:3. Geht doch. Jetzt läuft’s. Andreas Feuerecker stürmt auf Duisburgs Goalie Sebastian Staudt zu und zack, wieder einer drin. 5:3. Das macht Mut, Der Verteidiger versucht’s dann gleich nochmal von der blauen Linie – 6:3. Das war’s im Achtelfinale. Das Viertelfinale wartet auf den ECP.

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