Blickt zuversichtlich in die Zukunft: Thomas Zeck, seit fast drei Jahren Vorsitzender des EC Peiting.
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Blickt zuversichtlich in die Zukunft: Thomas Zeck, seit fast drei Jahren Vorsitzender des EC Peiting.

Eishockey: Oberliga

EC Peiting ist „mit einem blauen Auge davongekommen“

  • Roland Halmel
    vonRoland Halmel
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Diesmal war schon im Viertelfinale Schluss: Der EC Peiting musste in den Play-offs früh die Segel streichen. Wie der Vorsitzende, Thomas Zeck, die Spielzeit beurteilt, verrät er im Interview.

Peiting – Eine Woche vor Ostern war die Saison in der Oberliga Süd für den EC Peiting vorbei. Wie der Vorsitzende Thomas Zeck diese ungewöhnliche Spielzeit beurteilte und wie die Pläne beim Oberligisten für die nächsten Wochen sind, verriet der 40-Jährige unserem Mitarbeiter Roland Halmel.

Die Saison ist vorbei. Wie fällt Ihre sportliche Bilanz nach der wohl ungewöhnlichsten Oberliga-Saison aller Zeiten aus?

Durch die ständigen Corona-Pausen, wir waren ja dreimal davon betroffen, war es für die Mannschaft extrem schwer, die Leistung abzurufen, zu der sie normalerweise imstande wäre. Deshalb bin ich mit dem Abschneiden situationsbedingt zufrieden.

Spiegelt die Play-off-Serie gegen Rosenheim die Saison wider? Der ECP war, abgesehen von Spiel eins, ganz nah dran, den Favoriten zu schlagen. Am Ende wurde ein Erfolg und damit ein zweites Heimspiel oder gar eine Überraschung hauchdünn verpasst.

Das beschreibt es eigentlich ganz gut. Wir waren oft am Drücker, haben uns nicht unterkriegen lassen. Aber letztlich haben ein paar Prozent gefehlt. Allerdings darf man dabei nicht vergessen, dass Rosenheim ein starker Gegner war.

Und wie fällt die wirtschaftliche Bilanz aus?

Man kann es derzeit grob abschätzen. Wir sind mit einem blauen Auge davon gekommen. Die Sponsoren haben uns die Treue gehalten. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön. Und natürlich auch durch die staatlichen Ausgleichszahlungen konnten wir die Saison ganz gut meistern.

Von außen hatte es den Eindruck, dass die Oberliga-Vereine durch Corona näher zusammengerückt sind. Wie hat sich die Pandemie beim ECP ausgewirkt?

Der Eindruck täuscht nicht. Der Kontakt zwischen den Vereinen war ständig da. Man hat mit den Regularien ständig nachjustieren müssen. Corona hat da ein bisschen zusammengeschweißt. Insgesamt es war natürlich sehr herausfordernd. Ich weiß gar nicht, wie viele Stunden ich wegen Hygienekonzepten am Computer verbracht habe. Durch die Corona-Geschichte ist der sportliche Aspekt etwas in den Hintergrund gerückt. Mein großer Dank gilt in dem Zusammenhang unserem Teamarzt Doktor Mohr, der das Thema mit den Tests und der Abstimmung mit dem Gesundheitsamt super gemanagt hat.

Was sind beim EC Peiting die vordringlichsten Aufgaben in den nächsten Wochen und Monaten?

Nachdem wir am Osterwochenende Anton Saal als neuen Trainer vorgestellt haben, geht es nun darum, die Mannschaft für die kommende Saison zusammenzustellen. Das wird Anton zusammen mit Teammanager Gordon Borberg machen. Ansonsten sind einem ja derzeit die Hände gebunden. Hoffentlich renkt sich das bis in den Herbst dann ein.

Dann wären wir schon bei der Wunschliste. Wie schaut die für den EC Peiting aus?

Ganz oben steht, die Pandemie in den Griff zu bekommen und zur Normalität zurückkehren zu können. Ein weiterer Wunsch betrifft den Nachwuchs, dass der bald wieder trainieren und gemeinsam Sport machen kann.

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