Er gibt in Peiting die Richtung vor: Seit 2016 ist Sebastian Buchwieser Cheftrainer beim EC Peiting. Für die kommende Spielzeit sieht er seine Mannschaft gut aufgestellt.
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Er gibt in Peiting die Richtung vor: Seit 2016 ist Sebastian Buchwieser Cheftrainer beim EC Peiting. Für die kommende Spielzeit sieht er seine Mannschaft gut aufgestellt.

Eishockey

EC Peiting-Coach Buchwieser hofft auf Start im Oktober

  • vonRoland Halmel
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Im Interview spricht ECP-Coach Sebastian Buchwieser über die Fitness seiner Spieler und die Lage der Oberliga Süd. 

Peiting – Der EC Peiting ist ins Sommertraining gestartet. Begonnen hat das für die Spieler des Eishockey-Oberligisten mit dem traditionellen Fitness-Test. Im Interview spricht Coach Sebastian Buchwieser darüber, wie zufrieden er mit den Ergebnissen ist, wie er den aktuellen Stand in der Oberliga Süd bewertet und seine Hoffnung, dass die Saison mit Fans beginnen kann.

Herr Buchwieser, wie ist Ihr Eindruck von der Fitness Ihrer Spieler?

Wir haben die individuellen Ergebnisse der vergangenen Jahre und können vergleichen. Jeder schaut, dass er besser ist als im Vorjahr. Bei den meisten ist zu erkennen, dass die Resultate, seit dem wir das machen, nach oben gegangen sind und das ist positiv.

Man merkt also, dass sich die Jungs in den vergangenen Wochen und Monaten fit gehalten haben?

Ja. Vielleicht ist das auch Corona-bedingt. Da hatte der eine oder andere mehr Zeit für individuelles Training.

Was steht in den kommenden Wochen an?

Die jungen Spieler trainieren bei Nachwuchskoordinator Markus Gleich in der U20. Da sind sie gut aufgehoben und das funktioniert gut. Die restliche Mannschaft trainiert individuell weiter. Einmal die Woche ist gemeinsames Training auf freiwilliger Basis angesetzt. Insgesamt bin ich guter Dinge, dass alle fit in die Saison starten werden.

Das war ja auch in der Vergangenheit der Fall. Was sagen Sie zur neuen Konstellation in der Oberliga Süd mit 13 Vereinen?

Ich finde die beiden Neuzugänge Landsberg und Passau super. Zwei neue Vereine und zwei neue Gegner sind gut. Landsberg ist ein traditioneller Eishockey-Standort, der in die Oberliga gehört und für uns ist das ein weiteres Nachbarschaftsduell. Passau ist gut für die Vereine in der Region der „Black Hawks“, da haben sie zusätzliche Derbys.

Eine ungerade Mannschaftszahl bedeutet natürlich auch ein spielfreies Team pro Spieltag. Wie beurteilen Sie das?

Das finde ich auch nicht schlecht. An einem spielfreien Sonntag kann man den Jungs ein paar Tage freigeben. Nachdem die Länderspielpause wegfällt, ist das positiv. Die Tabelle ist vielleicht ein bisschen verzerrt, aber das ist zu verschmerzen.

Wie ist Ihre aktuelle Einschätzung: kann eine Saison überhaupt gespielt werden und wenn ja, wann?

Da schwingt vielleicht ein bisschen Hoffnung mit, aber ich denke, dass gespielt werden kann. Ich tippe mal und hoffe auch, dass es am 16. Oktober irgendwie und mit Fans losgehen wird. Ob es weniger sind als sonst und was alles gemacht werden muss, kann ich nicht sagen.

Sie haben bestimmt auch schon geschaut, was die Konkurrenz gemacht hat. Es sieht so aus, als würde weniger Geld ausgegeben werden. Wie sehen Sie das?

Es zeichnet sich ab, dass die Liga ausgeglichener wird. Vielleicht ergibt sich für uns auch ein Vorteil, weil wir immer schon recht zurückhaltend am Transfermarkt waren und wir damit immer gut gefahren sind. Weniger Geld zu haben, könnte jetzt nicht mehr so ein großer Nachteil sein. Wir haben in der Vergangenheit auf junge Spieler gesetzt und wir setzen auch weiterhin auf junge Talente – das kann sich jetzt noch mehr auszahlen.

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