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Nach dem Comeback von Ty Morris möchte der EC Peiting gegen Höchstadt den zweiten Sieg einfahren (Archivbild). 

Eishockey-Oberliga

EC Peiting startet mit Auswärtsspiel in die verkürzte Pause

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Die Länderspielpause fällt für die Eishockey-Oberligisten heuer kürzer aus als gewohnt. Statt eines kompletten Wochenendes ist nur der Sonntag frei.

Peiting – Erst der Sieg gegen Spitzenreiter Deggendorf, dann drei Niederlagen in Folge: Der EC Peiting durchlebte in der Eishockey-Oberliga zuletzt ein Wechselbad der Gefühle. Mit dem knappen 4:3-Erfolg gegen Regensburg kehrte Peiting in die Erfolgsspur zurück. „Wir hatten Druck und haben brutal gekämpft“, sagt ECP-Coach Sebastian Buchwieser. „Der Sieg war gut für das Selbstvertrauen der Mannschaft.“ Den Schwung möchten die Peitinger nun mitnehmen und mit einem Sieg am Freitagabend (20 Uhr) beim Höchstadter EC in die Länderspielpause starten.

„Es wäre mir recht gewesen, wenn wir, wie die vergangenen Jahre auch, das komplette Wochenende frei gehabt hätten“, sagt Buchwieser. So aber muss sein Team am heutigen Abend ran. Noch dazu hat der ECP eine der längsten Anreisen in der Hauptrunde vor sich. Knapp 300 Kilometer sind es von Peiting ins mittelfränkische Höchstadt. Das Hinspiel vor vier Wochen gewann der ECP daheim mit 6:2. Buchwieser erwartet diesmal einen anderen Auftritt der „Alligators“.

Nach dem Auswärtsspiel haben die Peitinger ein paar Tage frei

„Sie sind auf dem aufsteigenden Ast“, sagt der Trainer, „haben zuletzt sogar gegen Sonthofen und Riessersee gewonnen.“ Von der Tabellensituation lassen sich die Peitinger nicht täuschen. Mit gerade einmal acht Zählern bilden die Höchstadter das Schlusslicht der Oberliga Süd. Peiting ist mit 21 Punkten Siebter. „In Höchstadt hängen die Trauben immer höher“, so Buchwieser.

Zurückgreifen kann der Trainer auf einen vollen Kader. Einige Spieler seien zwar angeschlagen, aber einsatzbereit. Nur Kapitän Andreas Feuerecker fällt nach seiner Schulterverletzung weiterhin aus. Sein Ersatz, Ty Morris, kehrte vergangenen Sonntag aufs Eis zurück und bewies direkt seine Bedeutung. „Die zweite Reihe hatte länger kein Tor erzielt, mit ihm hat es nur 29 Sekunden gedauert“, berichtet Buchwieser. So sei seine Rückkehr zwar wichtig, aber nicht entscheidend für den Sieg gewesen.

Nach der Partie heute bekommen die Spieler erst einmal ein paar Tage frei. „Das tut gut“, sagt der 39-Jährige, „nicht nur körperlich, sondern auch für den Kopf.“ Danach haben die Spieler nämlich bis zum Ende der Hauptrunde ein straffes Programm vor sich. Und so eng wie es derzeit zugeht, zählt jeder Punkt, um sich in eine gute Ausgangsposition zu bringen.

Der 4:3-Sieg gegen Regensburg war für den EC Peiting ein Befreiungsschlag. Zuvor unterlag der ECP gegen Lindau und verlor die Partie in Selb

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