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Hechenrieders Hecht: Mit dieser Einlage verhindert Peitings Goalie Florian Hechenrieder die Weidener Führung im zweiten Drittel. 

EC Peiting: Ty Morris bricht den Bann gegen Weiden

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Verdient hat der EC Peiting gegen die Blue Devils Weiden gewonnen. Bis das geschafft war, brauchte es aber viel Geduld – und einen hechtenden Hechenrieder.

Peiting – Dieser Daniel Filimonow störte den EC Peiting am Freitagabend richtig. Immer wieder stand der Goalie der Blue Devils Weiden im Weg, es wollte einfach kein Tor fallen. Erst in der 37. Minute konnte Ty Morris den Bann brechen – und den Sieg einleiten. 3:0 hieß es nach 60 Minuten.

Bis es soweit ist, muss sich Peiting am Freitagabend in Geduld üben. Im ersten Drittel dauert es bis zur vierten Minute, bis die Zuschauer die erste Chance zu sehen bekommen. Und die hat der ECP. Nardo Nagtzaam ist der Erste, der am Weidener Goalie Filimonow scheitert. Kurz drauf bleibt der Schuss von Pius Seitz an einem Gegenspieler hängen. Der ECP ist überlegen, hat größtenteils die Scheibe. Beim ersten Powerplay in der fünften Minute umkreisen die Peitinger das Weidener Tor gleich mehrfach. Aber ein guter Abschluss mag einfach nicht gelingen. Nur Ty Morris zieht einmal ab, doch die Scheibe trudelt in Filimonows Hand. Hechenrieder hat im Gegenzug aber auch keine Probleme, den ersten Weidener Schuss abzufangen. In den zweiten zehn Minuten wird die Partie ausgeglichener – auch, weil Peiting zwei Mal in Unterzahl ist. Erst muss Tim Rohrbach für zwei Minuten vom Eis (13.), dann Simon Maier (16.) – beide Male wegen Haltens. Folgen hat es keine, denn der ECP verteidigt gut. Ty Morris bringt die Scheibe zwei Mal aus der Verteidigungszone und verschafft seinen Mitspielern so Luft.

Das erste Tor fällt im zweiten Drittel

Somit geht’s im zweiten Drittel beim Stand von 0:0 weiter. Und dabei bleibt’s auch noch eine Weile. Weil Peiting im Spielaufbau die Scheibe verliert, kommt Weiden in der 27. Minute zu einer guten Chance. Aber der Schuss von Adam Poldruhak prallt an Hechenrieders Oberkörper ab. Danach hat der ECP Chancen im Minutentakt. Thomas Heger, Simon Maier, Manuel Bartsch – sie alle scheitern zum Teil mehrfach am Weidener Goalie. Fast wird das bestraft, als Marco Habermann, der Peißenberger in den Reihen der „Blue Devils“, auf der anderen Seite abzieht (34.). Aber Hechenrieder hechtet in den Schuss, hält mit dieser Riesen-Parade die Null. Drei Minuten später schießt ECP-Verteidiger Martin Mazanec. Den abgeprallten Puck befördert Ty Morris in die Maschen. Peiting führt verdient 1:0. Der Bann ist gebrochen.

Morris ist es dann auch, der im letzten Drittel das 2:0 vorbereitet. Seinen Pass lenkt Dominic Krabbat aus kurzer Distanz ins rechte obere Eck des Weidener Gehäuses. Fünf Minuten später erhöht Nardo Nagtzaam auf 3:0. Doch Weiden hat die Punkte noch nicht abgeschrieben – das ist deutlich höher, als Kevin Piehler den Puck an die Latte knallt. Aber Peiting bleibt konzentriert. drängt weiter nach vorn. Als Mazanec wegen Hakens auf die Strafbank geschickt wird (56.) und der ECP in Unterzahl ist, steht die Abwehr erneut sicher. Kein Durchkommen für Weiden. Hechenrieder bleibt unbezwungen. Anders als sein Gegenüber aus Weiden.

Statistik

EC Peiting 3

Blue Devils Weiden 0

(0:0, 1:0, 2:0)

1. Drittel: keine Tore. 2. Drittel: 1:0 (37:06) Morris (Mazanec/Krabbat). 3. Drittel: 2:0 (44:01) Krabbat (Morris/Maier), 3:0 (49:47) Nagtzaam (Schäffler/Heger). Strafminuten: Peiting 8 – Weiden 6. Zuschauer: 558.

So liefen die vergangenen Spiele des EC Peiting

Dreimal Maier: Stürmer rettet Peiting beim Tabellenletzten zwei Punkte.

Peitings Überzahlspiel gegen Regensburg erst schwach, dann entscheidend.

EC Peiting dreht Spiel gegen Lindau - und verliert dann doch.

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