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Fröhliche Gesichter steckten am Freitagabend unter den Helmen des EC Peiting. Beim Meisterrunden-Abschluss in Selb gab’s ausnahmsweise mal nichts zu feiern.

Der Meister verliert in Selb

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Zum Abschluss der Meisterrunde verliert der EC Peiting gegen die Selber Wölfe. Es war seine zehnte Niederlage im 49. Spiel – und die unbedeutendste.

Selb – Niederlagen sind ja nie schön, aber diese in Selb war für den Eishockey-Oberligisten EC Peiting gut zu verkraften. Zwei Tage zuvor feierte das Team mit einem Sieg gegen Regensburg den Titel in der Oberliga Süd. Die 2:5-Niederlage im letzten Spiel der Meisterrunde dürfte damit schnell vergessen sein.

Die Partie am Sonntagabend beginnt schon nicht gut für den ECP. Nach einem Doppelschlag liegt das Team nach 13 Minuten 0:2 zurück. Charles Graaskamp trifft durch einen Schlenzer, Landon Gare kontert erfolgreich. Wayne Lucas gelingt mit Peitings 61. Überzahltreffer in dieser Saison immerhin noch vor der ersten Pause der Anschlusstreffer zum 1:2.

Mit viel Energie startet der ECP ins zweite Drittel und hat mehrere Möglichkeiten zum Ausgleich. Milan Kostourek scheitert am Pfosten, Anton Saal schiebt die Scheibe am Kasten vorbei. Auf der anderen Seite taucht erneut Gare vor Peitings Goalie Andreas Magg auf – ein Treffer gelingt ihm nicht. Sein Teamkollege David Hördler macht’s besser und knallt den Puck in den Winkel zum 3:1 für Selb. Aber der ECP ruht sich auf seinem ersten Platz nicht aus, sondern setzt alles daran, auch in Selb noch zu punkten. Florian Stauder bringt sein Team mit einem Sonntagsschuss unter die Latte wieder auf 2:3 heran – es ist das zweite Tor im zweiten Powerplay an diesem Abend. Doch es ist nicht der Ausgleich, der folgt – es ist das 4:2 für Selb, mit dem es ins nächste Drittel geht.

Da baut Selbs Top-Scorer Ian McDonald (94 Scorer-Punkte) die Führung für die Gastgeber noch aus. Beim 5:2 bleibt’s dann auch.

Play-off-Gegner steht noch nicht fest

Während es für den EC Peiting in Selb um nichts mehr ging, liefen zur gleichen Zeit die Pre-Play-offs der Oberliga Nord, bei denen unter anderem Peitings Play-off-Gegner gesucht wird. Der stand am Sonntag noch nicht fest, denn in beiden Duellen steht es nach zwei Spielen nun 1:1 – also muss die Entscheidung sowohl zwischen Erfurt und Rostock als auch zwischen Duisburg und Leipzig im dritten Spiel fallen. Die Partien stehen am Dienstag an.

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