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Schon wieder weg? Jonas Lautenbacher, der erst vor ein paar Wochen zum ECP zurückgekehrt ist, steht wohl schon wieder vor dem Absprung. 

Eishockey: Oberliga

EC Peiting: Verteidiger-Seuche hält an

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Der EC Peiting geht in der Defensive weiter am Stock. Jetzt droht auch noch der Abgang von „Kurz-Rückkehrer“ Jonas Lautenbacher. Die verantwortlichen sondieren nun den Markt.

Peiting – Augen zu und durch! In den Partien in Höchstadt (Fr., 20 Uhr) und daheim gegen Lindau (So., 18 Uhr) muss ECP-Trainer Sebastian Buchwieser wieder mit einer Not-Abwehr ran. Schon seit Wochen ist der Coach des Oberligisten zum Improvisieren gezwungen. Noch immer fehlen zwei Stammverteidiger. Wann Tim Rohrbach, nach seiner Fuß-OP derzeit mit Krücken unterwegs, wieder eingreifen kann, ist völlig ungewiss. Manuel Bartsch (Schulter-OP) wird in dieser Saison wohl gar nicht mehr auflaufen.

Jetzt droht auch noch Jonas Lautenbacher wegzubrechen. Der 22-Jährige, der erst kürzlich sein Comeback beim ECP gefeiert und in der Defensive ausgeholfen hatte, wird am Wochenende – Stand Mittwochabend – nicht dabei sein. Überhaupt ist fraglich, ob Lautenbacher noch mal das ECP-Trikot überstreifen wird. Über die Gründe schweigt sich Buchwieser aus. Klar ist: Am Verein liegt es nicht!

Um die Defensiv--Seuche zu beenden, wollen die Peitinger jetzt aktiv werden. Die einfachste Lösung wäre: Der ECP erhält einen Spieler von Kooperationspartner Deggendorfer SC (DEL2). Die Niederbayern gehen personell aber ebenfalls am Stock, können aktuell keinen Akteur abstellen. Heißt: Ein Neuzugang muss her. Und das möglichst schnell. Die Suche läuft auch schon. Buchwieser: „Es ist klar, dass wir uns umschauen. Unser Kader ist aktuell einfach zu klein.“

Die gute Nachricht: Die Offensive ist wieder komplett. Kapitän Anton Saal, zuletzt mit Knieproblemen außer Gefecht, hat unter der Woche wieder trainiert. Sein Einsatz am Wochenende ist wahrscheinlich. Buchwieser: „Toni wieder an Bord zu haben, ist extrem wichtig für uns. Er ist unserer Anführer. Auf dem Eis und in der Kabine. Wir brauchen seine positive Art, um wieder erfolgreich zu sein.“

Denn nicht nur körperlich, auch sportlich hinkt der ECP zuletzt den eigenen Erwartungen hinterher. Aus den vergangenen sechs Partien gab es nur drei Punkte. Auch, weil die Offensive ein bisserl schwächelte. Buchwieser: „Wir müssen wieder hart vors Tor gehen, uns dort die Nachschüsse holen und ein paar dreckige Tore erzielen.“

Am diesem Wochenende gilt also vor den Angriff und die Abwehr: Augen zu und durch.

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