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Ein Aktivposten im Angriff: Dominic Krabbat befindet sich derzeit in bestechender Form. Auch gegen die Selber Wölfe konnte er sich in die Torschützenliste eintragen.

Eishockey-Oberliga

EC Peiting verspielt beinahe klare Führung und zittert sich zum Sieg

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Lange sieht es nach einer klaren Angelegenheit aus. Doch dann macht der EC Peiting das Spiel gegen die Selber Wölfe in der Eishockey-Oberliga Süd noch einmal spannend. 

Peiting – Das ist gerade noch mal gut gegangen. Gegen die Selber Wölfe legt der EC Peiting in der Eishockey-Oberliga Süd lange einen souveränen Auftritt hin, führt bereits mit 4:0. Fehler in der Abwehr sowie zahlreiche liegen gelassene Chancen machen es bis zum Ende spannend. Die Führung lässt sich der ECP aber nicht mehr nehmen und gewinnt mit 5:3.

Peiting startet nicht so schwungvoll wie in den vergangenen Spielen. Dreieinhalb Minuten dauert es bis zur ersten Chance. Simon Maier zielt freistehend nicht genau genug. Die zweite Gelegenheit nutzt Peiting direkt zur Führung. Alexander Winkler haut von der blauen Linie einfach mal drauf. Nardo Nagtzaam steht vor dem Tor genau richtig und fälscht zum 1:0 (5.) ab. Jetzt ist Peiting drin in der Partie. Das Tor zum 2:0 (6.) ist eine wahre Augenweide. Der ECP kombiniert sich über die gesamte Eisfläche. Jeder Spieler ist involviert, ehe Dominic Krabbat vollendet.

EC Peiting geht gegen Selb klar in Führung

Im ECP-Tor hat Andreas Magg, der den Vorzug vor Florian Hechenrieder erhält, kaum etwas zu tun. Auf der anderen Seite kann sich Selbs Niklas Deske mehrfach auszeichnen. In der 13. Spielminute rutscht Magg der Puck unterm Arm durch. Er hechtet ihm hinterher. Die Referees entscheiden auf Tor, schauen sich die Szene aber noch mal an und revidieren ihre Entscheidung – weiter 2:0. Kurz vor der ersten Drittelpause nutzen die Peitinger ihr erstes Überzahlspiel. Nagtzaam findet Florian Stauder (18.), der den Puck zum 3:0 nur noch über die Linie drücken muss.

Auch im zweiten Spielabschnitt gibt der ECP den Ton an. Die „Wölfe“ halten nun jedoch besser dagegen. Nennenswerte Torchancen haben sie weiterhin nicht. Peiting hat zwar Gelegenheiten, die Führung weiter auszubauen, ist im Abschluss aber nicht mehr so kaltschnäuzig. Lukas Gohlke (28.) scheitert an Deske, Thomas Heger (29.) trifft nur den Pfosten. Die Partie plätschert vor sich hin. Bis Deske den Puck nach einem Schuss von Nagtzaam nicht festhalten kann und die Scheibe zum 4:0 (35.) über die Linie trudelt. Peiting hat alles im Griff, ist dann aber einmal unaufmerksam. Pavel Pisarik nutzt das und verkürzt auf 1:4 (37.). Kurz darauf erhalten beide Teams nacheinander eine Strafzeit. Im Vier-gegen-vier wissen die „Wölfe“ den sich bietenden Platz besser zu nutzen. Christoph Kabitzky (39.) zimmert den Puck unter die Latte – 2:4. Aus dem berühmten Nichts ist Selb plötzlich wieder in der Partie. In Überzahl trifft Ty Morris den Pfosten. Dann ist Pause und der ECP hat Zeit, sich neu zu sortieren.

Selb gelingt der Anschlusstreffer - Am Ende wird es richtig spannend 

Die Selber wittern ihre Chance und verkürzen tatsächlich auf 3:4 (42.). Dennis Schiener versenkt die Scheibe im langen Eck. Peiting fängt sich und schaltet wieder einen Gang hoch. Nagtzaam (44.), Simon Maier (45.) und im Powerplay Gohlke (46.) vergeben gute Gelegenheiten. Das gibt Selb wieder Auftrieb. Die Begegnung wird hitziger. Peiting übersteht zwei Unterzahlsituationen. Die „Wölfe“ drängen zunehmend auf den Ausgleich, der ECP kann sich kaum befreien. Kaum zu glauben, dass die Peitinger nach der klaren 4:0-Führung in solche Schwierigkeiten geraten. Einzig die Zeit ist nun ein Freund der Peitinger, denn sie verrinnt unaufhaltsam. Knapp zwei Minuten vor Schluss nimmt Selb eine Auszeit und anschließend den Torwart vom Eis. Sieben Sekunden vor der Sirene lässt ECP-Spielführer Andreas Feuerecker die Peitinger Anhänger aufatmen. Mit seinem ersten Saisontor schießt er Peiting zum 5:3-Heimerfolg und damit zum vierten Sieg in Folge.

Die vorherigen drei Erfolge feierte der EC Peiting gegen Rosenheim, in Memmingen und gegen den EV Lindau

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