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Der nächste Miller beim EC Peiting

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Von: Roland Halmel

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Bereit zum Sprung nach Europa: David Miller verlässt sein Uniteam in Toronto und verteidigt künftig für den EC Peiting in der Oberliga. Damit hat der ECP zwei seiner drei Kontingentstellen besetzt.
Bereit zum Sprung nach Europa: David Miller verlässt sein Uniteam in Toronto und verteidigt künftig für den EC Peiting in der Oberliga. Damit hat der ECP zwei seiner drei Kontingentstellen besetzt. © Alex D’addese/ryerson rams athletics/fkn

Der Name „Miller“ ist beim EC Peiting durch Brad Miller bestens bekannt. Nun wird wieder ein Miller beim Oberligisten auf dem Eis stehen - er kommt aus Kanada.

Peiting – Wer beim Eishockey die Spieler nicht an äußeren Merkmalen wie die Statur oder deren Laufstil erkennt, hat immer noch die Möglichkeit der Identifizierung anhand des Namens auf dem Trikot. Beim EC Peiting gibt es dabei einige Namen, die sich bei den Fans aufgrund der langjährigen Zugehörigkeit des Spielers zum Verein ins Gedächtnis eingebrannt haben. Dazu gehörte auch Brad Miller, der fünf Jahre beim Oberligisten spielte. Seit 2020, als der offensive Verteidiger den ECP verließ, gibt es nun kein „Miller“-Trikot mehr bei den Peitingern.

David Miller wechselt aus Toronto zum EC Peiting

Kommende Saison wird jedoch wieder ein Akteur dieses Namens für die Peitinger auf dem Eis stehen: David Miller. „Er ist schnell, technisch gut und ein kleiner Wusler“, sagt ECP-Coach Anton Saal über den 25-jährigen Kanadier, der zuletzt für die Ryerson Universität aus Toronto in der USport-League spielte. „Aus der kam auch Simon Barg“, erinnert Saal an das glückliche Händchen, das die Peitinger 2007 hatten, als sie den Kanadier verpflichteten, der zwei Jahre lang Tore am Fließband schoss und so zum Publikumsliebling avancierte. „David will es in Europa probieren“, so Saal.

Der ECP-Trainer hat sich bei Kyle Piwowarczyk über den Neuzugang informiert. Der frühere Selber Stürmer ist inzwischen Trainer eines Teams in der USport-League. „Ich denke, David kann bei uns auch in Überzahl eine gute Rolle spielen“, sagt Saal über den Rechtsschützen, der auch Kapitän des Universitätsteams war. „Bei unseren Gesprächen hat er einen guten Eindruck hinterlassen“, lobt Saal den Neuzugang, an dem auch andere Oberligisten interessiert waren.

„Ich freue mich sehr darauf für den EC Peiting zu spielen. Ich hoffe, ich kann meinen Teil dazu beitragen, dass die Mannschaft eine sehr erfolgreiche Saison spielen kann“, erklärte Miller, der auch Familie in Deutschland hat und der am 20. August mit seiner Freundin nach Peiting kommen wird.

Teammanager Ty Morris freut sich auf den Neuzugang

Auch der neue Peitinger Teammanager Ty Morris freut sich über die Verpflichtung des Kanadiers: „David kommt frisch von der Uni und will zeigen, dass er bereit ist, professionell Hockey zu spielen.“ Der 1,75 Meter große und 84 Kilo schwre Miller sei schnell und habe keine Angst, unter anderem in die Ecken zu gehen. Und nicht zu vergessen: „Er weiß, wo das Tor steht“, so Morris. Die Verantwortlichen sind seinen Worten nach davon überzeugt, „dass er in unsere Kabine passt sowie in das System, das wir vorhaben zu spielen“.

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Kurz danach, am 26. August, geht es beim ECP auch mit dem Eistraining in der eigenen Halle los. So lange soll es mit der Komplettierung des Kaders bei den Peitingern aber nicht mehr dauern. Dem Vernehmen nach ist die Verpflichtung eines weiteren deutschen Verteidigers kurz vor dem Abschluss. Sollte das wie geplant klappen, wollen die Pfaffenwinkler einen weiteren Stürmer für die noch freie dritte Kontingentstelle holen. Sofern es mit dem Abwehrmann nichts werden sollte, wird die vakante Position in der Defensive mit einem Ausländer besetzt.

Vorläufiger Kader: Torhüter: Florian Hechenrieder, Konrad Fiedler. Verteidiger: Tobias Beck, Tim Mühlegger, Tim Rohrbach, Fabian Weyrich, Alexander Winkler. Stürmer: Marc Besl, Markus Czogallik, David Diebolder, Lukas Gohlke, Marco Habermann, Thomas Heger, David Miller, Samuel Payeur, Louis Postel.

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