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Gibt’s wieder Handgreiflichkeiten? Beim Heimspiel im Dezember wurde zwischen dem ECP (blaue Trikots) und den „Wölfen“ nicht nur Eishockey gespielt. Die Peitinger freuten sich am Ende über einen 3:2-Erfolg.

Eishockey: Oberliga

EC Peiting und sein mäßiges Interesse an der Tabelle

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Der EC Peiting hat einige Spiele ganz knapp verloren. In Panik gerät der Trainer nicht, denn er weiß: Es kann auch schnell wieder anders laufen. Die nächsten beiden Partien haben es jedoch in sich.

Peiting - Spiele mit knappen Ergebnissen kennt der EC Peiting schon aus der vergangenen Saison. Der Unterschied ist jedoch: In diesem Winter gehen viele Partien verloren. ECP-Coach Sebastian Buchwieser will aber nicht hadern: „Das Glück war oft nicht auf unserer Seite, aber das kann sich auch wieder ändern.“

Auch in der Tabelle der Meisterrunde sind schnelle Veränderungen möglich. Als Siebter haben die Peitinger nur noch ein Polster von vier Punkten auf einen der unteren beiden Ränge. Die Teams dort dürfen nicht an den Play-offs teilnehmen. „Wir versuchen, nicht auf die Tabelle zu schauen. Wir legen den Fokus jeweils auf das nächste Spiel“, heißt die Devise von Buchwieser. Und die beiden kommenden Aufgaben haben es durchaus in sich. Am Freitag, 17. Januar, 20 Uhr, geht es zu den „Selber Wölfen“, am Sonntag, 19. Januar, 18 Uhr,  kommt der Zweite, der Deggendorfer SC, nach Peiting.

EC Peiting: Wieder nur ein Mini-Kader

Selb rangiert als Achter gerade noch oberhalb des ominösen Strichs. „Selb ist top besetzt und für mich Favorit in dem Spiel“, sagt Buchwieser. Die Einschätzung ist auch der Personallage beim ECP geschuldet, die sich gegenüber dem Lindau-Spiel, als nur 14 Akteure zur Verfügung standen, nicht gravierend verbessert hat. Topscorer Nardo Nagtzaam muss wegen einer Unterkörperverletzung wohl noch fünf Wochen pausieren. Dazu fehlt weiterhin Simon Maier (Rippenverletzung); er dürfte aber demnächst zurückkehren. Sein Comeback nach langer Pause gab Andreas Feuerecker. „Ich war überrascht, wie gut er schon wieder war“, so Buchwieser. In Selb sind zudem Tim Rohrbach und die Nachwuchskräfte Lukas Haninger und Max Oswald wieder mit dabei.

EC Peiting: Topscorer Nagtzaam fällt länger aus

Personalsorgen hatte lange Zeit auch der Deggendorfer SC, der Gegner am Sonntag. Der DEL2-Absteiger, der einen überragenden Saisonstart hinlegte, musste deshalb seine Spitzenposition räumen. In der Zwischenzeit sind die Niederbayern aber annähernd wieder komplett. „Sie sind noch deutlich stärker als Selb einzuschätzen“, sagt Buchwieser. Mit Andrew Schembri (57 Scorerpunkte), Thomas Greilinger (53) und Kyle Osterberg (50) haben die Niederbayern drei herausragende Stürmer. Für die Peitinger spricht die aktuelle Auswärtsschwäche der Deggendorfer, die zuletzt viermal in Folge in der Fremde verloren haben. „Nach den zwei freien Tagen ist die Stimmung im Team gut“, geht Buchwieser zuversichtlich in die beiden schweren Partien.

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Peitings Mini-Team verliert in Lindau - Zwei gute Drittel reichen dem EC Peiting in Lindau nicht. Das Team von Sebastian Buchwieser verliert 2:3 - weil es im Mittelabschnitt patzt.

„Eishackler“ verlieren in der Overtime - Die „Eishackler“ des TSV Peißenberg lieferten sich mit dem ESC Geretsried ein kampfbetontes Duell. Am Ende gingen die Peißenberger als Verlierer vom Eis, nahmen aber dennoch einen Punkt mit.

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